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26% der offenen Stellen konnten 2008 nicht erfolgreich besetzt werden

Trotz aufkommender Wirtschaftskrise und drohender Arbeitslosigkeit blieb gut ein Viertel der offenen Stellen in 2008 bei den Teilnehmern der aktuellen Unternehmensbefragung von upo – dem Recruiting Check 2009 – unbesetzt. Als besonders schwierig sehen die Firmen die Stellenbesetzung im Bereich Vertrieb/Kundenservice und Führungskräfte sowie mit Abstrichen im gewerblich-technischen Bereich. Gerade im Vertrieb/Kundenservice prognostizieren die Unternehmen aber auch einen künftig steigenden Personalbedarf, so dass sich das Problem hier weiter verschärfen wird.

Mit der Quantität eingehender Bewerbungen zeigen sich nur 59% der befragten Unternehmen zufrieden. 38% beklagen, dass zu wenige Bewerbungen eingehen. Mit der Qualität des Bewerbungseingangs sind sogar nur 30% zufrieden, die große Mehrheit bemängelt insbesondere fehlende, nicht aussagekräftige oder geschönte Bewerbungsunterlagen, fehlende oder falsche Qualifikation sowie fachliche oder persönliche Defizite ihrer Bewerber.

Kein Wunder also, dass Unternehmen zunehmend versuchen, auf sich als Arbeitgeber aufmerksam zu machen, um genau die Bewerber zu gewinnen, die sie dringend zur Besetzung ihrer offenen Stellen benötigen. "Es zeichnet sich ab, dass Unternehmen verstärkt, aber auch zunehmend zielgruppenbezogener in ihr Personalmarketing und ihren Arbeitgeberauftritt investieren werden. Auch ist erkennbar, dass auf mehr Effizienz in der Personalauswahl geachtet wird und verstärkt E-Recruiting sowie Online-Instrumente zum Einsatz kommen. Das gilt sowohl für die Bewerberakquise als auch für die Personalauswahl", so Dr. Ruth Böck, Inhaberin von upo und Projektleiterin des Recruiting Checks.

Über den upo Recruiting Check

Der upo Recruiting Check ist eine Online-Unternehmensbefragung, die bereits zum zweiten Mal stattgefunden hat. Die Ergebnisse gehen auf 77 Unternehmen zurück, die den Fragebogen zwischen April und Mai 2009 beantwortet haben. Knapp 35% der Teilnehmer haben mehr als 1.000 Beschäftigte, 21% 500-1.000 Mitarbeiter, jeweils gut 10% zwischen 100 und 250 bzw. zwischen 205 und 500 Beschäftigte, die übrigen hatten weniger als 100 Mitarbeiter. Circa 25% der Teilnehmer zählen zur Finanzdienstleistungsbranche, 20% zum Bereich Datenverarbeitung/IT, die Übrigen verteilen sich auf verschiedene Branchen.

(openpr / EHRENSACHE Consulting)


 


 

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