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Streik

4700 Beschäftigte im bayerischen Handel zu Streiks aufgerufen

Im Tarifstreit für die Beschäftigten im bayerischen Handel macht die Gewerkschaft ver.di mit Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber. ver.di rief für Freitag, 29.05.09 rund 4700 Beschäftigte aus fünf Städten auf, die Arbeit niederzulegen.

Betroffen sind einzelne Filialen von Kaufhof, Lidl, Marktkauf, H&M, Dehner, Real, Zara und Metro sowie der Verlagsgruppe Weltbild in München, Augsburg, Regensburg, Weilheim und Aschaffenburg.

«Die Kapitalseite versteckt sich hinter der eigenhändig verursachten Krise», kritisierte Orhan Akman, Mitglied der ver.di-Verhandlungskommission. Da die Beschäftigten die Krise nicht verursacht hätten, würden sie auch nicht «die Zeche dafür zahlen».
Akman warf den Unternehmensverbänden eine «Hinhaltetaktik» vor und forderte sie zu «zügigen Tarifverhandlungen mit einem ernsthaften Angebot» auf.

Die Gewerkschaft verlangt für die Beschäftigten im bayerischen Einzel- und Versandhandel 6,5 Prozent mehr Lohn , mindestens aber 135 Euro im Monat mehr. Für die Beschäftigten im bayerischen Groß- und Außenhandel will ver.di ein Plus von 140 Euro im Monat erreichen.

ddp/qua/kos

(Redaktion)


 


 

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