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Absatzkrise

MAN führt im Januar Kurzarbeit an zwei Standorten ein

Wegen der anhaltende Absatzkrise im Nutzfahrzeuggeschäft setzt der Münchner Lkw-Bauer MAN im kommenden Jahr auf ein Kurzarbeit-Programm.

"Wir müssen unsere Produktion der Nachfrage anpassen", sagte Anders Nielsen, Chef der Nutzfahrzeugsparte, der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Geplant sei, ab dem 14. Januar an zwei großen Standorten Kurzarbeit einzuführen. Im Werk München seien 3.500 Mitarbeiter betroffen, in Salzgitter 1.800.

Nielsen zufolge wurde die Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit für das erste Halbjahr 2013 angemeldet.

"Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir die Kurzarbeit verlängern", sagte der Manager. Das hänge davon ab, "wie sich der Markt über das Jahr hin" entwickele. Ein Stellenabbau sei jedoch nicht geplant.

MAN hatte vor wenigen Wochen nach einem Gewinneinbruch die Einführung der Kurzarbeit nicht ausgeschlossen. Autobauer hatten sich in den vergangenen Jahren dieser Maßnahme bedient, um Entlassungen infolge der Finanzkrise zu vermeiden.

(dapd-bay)


 


 

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