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Elektromobilität

ADAC-Präsident steigt auf Strom um

Um eigene praktische Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen zu sammeln, wird ADAC-Präsident Peter Meyer künftig auch mal an der Steckdose tanken. Zu diesem Zweck wurde ihm von RWE-Vorstandsvorsitzenden, Jürgen Großmann, ein Karabag 500 E der Firma Micro-Vett übergeben.

„Mit diesem reinrassigen Elektroauto modernster Bauart wollen wir die Alltagstauglichkeit dieser Fahrzeuggattung genau unter die Lupe nehmen“, so ADAC-Präsident Peter Meyer. „Letztlich werden sich die Verbraucher erst dann für derartige Fahrzeuge entscheiden, wenn diese annähernd so sicher, alltagstauglich, wirtschaftlich und umweltverträglich sind, wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.“

Ein weiterer Micro-Vett wird von der Clubzeitschrift ADAC Motorwelt für Testfahrten genutzt. Auch das ADAC Technik Zentrum in Landsberg am Lech erhält ein Exemplar des wendigen Viersitzers, der karosserietechnisch auf dem Fiat 500 basiert. In Landsberg werden umfangreiche technische Tests am Fahrzeug durchgeführt, unter anderem zu Ladezeiten der Batterie und Reichweiten unter verschiedenen Einsatzbedingungen.

Der Automobilclub hat in jüngster Vergangenheit bereits zahlreiche Erfahrungen mit elektrischen Antrieben gesammelt. So wurden beispielsweise die Einsatzkräfte der Straßenwacht im Umgang mit Hochspannungssystemen und Hybridautos geschult. Außerdem beteiligt sich der Club mit 50 e-mobil-Ladestationen am Aufbau eines bundesweiten Netzes von Ladesäulen. Von diesen Stromtankstellen sind bisher bereits 37 in Betrieb. An den Zapfsäulen können sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder ihr Elektrofahrzeug mit Strom aufladen, bis Ende 2011 sogar kostenlos.

(ADAC)


 


 

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