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Aschewolke beeinträchtigt Flugverkehr in München

Am Münchner Flughafen fallen wegen des Vulkanausbruchs auf Island im Laufe des Tages mindestens 265 Flüge in Richtung Norden aus. Wie ein Flughafensprecher am Freitag sagte, seien Starts in Richtung Süden weiterhin möglich.

Allerdings könnte die Aschewolke gegen 20.00 Uhr München erreichen. Dann müsse die Deutsche Flugsicherung entscheiden, ob der Luftraum gesperrt werde.

Wegen der Sperrung des Frankfurter Flughafens ab 8.00 Uhr waren
zunächst sechs Maschinen nach München umgeleitet worden. Der
Flughafen rechnete damit, dass sich die Zahl noch deutlich erhöhen,
wenn Flugzeuge aus Amerika oder Asien ihr ursprüngliches Ziel nicht
anfliegen können. Laut Flughafensprecher führt das nicht zu
Kapazitätsproblemen: "Wir haben Platz und können noch Flugzeuge
aufnehmen."

Der Vulkan unter einem Gletscher war am Mittwoch ausgebrochen. Die
Lava brachte das Gletschereis über dem Vulkan zum Schmelzen und ließ Rauch und Asche kilometerhoch aufsteigen. Der Wind treibt sie über die britischen Inseln auf das europäische Festland. Falls Flugzeuge durch die Aschewolken fliegen, können die sehr harten und scharfen Partikel gefährliche Schäden verursachen. Sie können unter anderem Flugzeugtriebwerke verkleben und zum Stillstand bringen sowie Sensoren zur Flugdatenermittlung beeinträchtigen. In Nord- und
Nordwesteuropa wurden deshalb bereits am Donnerstag zahlreiche Flüge gestrichen.

(ddp/poh/ton)


 


 

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