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Wirecard-Aktien brechen nach Anzeige ein

Die Aktien des Zahlungsverkehrsabwickler Wirecard sind am Dienstagmorgen eingebrochen. Bis 10.25 Uhr verloren sie 20 Prozent auf 5,98 Euro, nachdem sie zwischenzeitlich schon mehr als 30 Prozent eingebüßt hatten.

Grund ist Händlern zufolge der Bericht des Internetportals "GoMoPa.net", dem zufolge der Staatsanwaltschaft München eine Anzeige gegen die Wirecard Bank wegen des Verdachts auf Geldwäsche vorliegt.

Eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde bestätigte am Dienstag auf Anfrage der ddp/Dow Jones Wirtschaftsnachrichten lediglich den Eingang einer Anzeige, wollte sich zu den genauen Vorwürfen aber nicht äußern. Derzeit liefen die Vorprüfungen. Es gebe noch kein Verfahren, sagte sie. Eine Sprecherin von Wirecard wies die gegen das im TecDAX notierte Unternehmen vorgebrachten Vorwürfe als "absolut haltlos" zurück.

Das Unternehmen unterstützt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 10 000 Händler aus unterschiedlichen Branchen bei der Automatisierung ihrer Zahlungsprozesse. Insgesamt beschäftigt Wirecard rund 400 Mitarbeiter.

(ddp/poh/ton)


 


 

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