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Hypo Real Estate (HRE)

Aktionäre fordern von HRE eine Milliarde Euro Schadenersatz

Auf den weitgehend verstaatlichten Immobilien- und Hypothekenfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) kommen immer höhere Forderungen zu.

Der Jurist Christian Wefers kündigte in der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe) an, seine bereits bei Gericht anhängige Klage in der kommenden Woche deutlich auszuweiten. Dadurch belaufe sich der Schaden, den er für zahlreiche Kapitalanlagefonds geltend mache, nunmehr auf fast eine Milliarde Euro. Bislang hatte Wefers 200 Millionen Euro Schadenersatz gefordert.

Der Jurist vertritt Fonds, die das Geld iHREr Anleger auch in HRE-Aktien investiert haben, als die Bank noch gut dastand. Die Kläger werfen der HRE und iHREm alten Vorstand vor, sie getäuscht zu haben, und fordern Schadenersatz für iHRE nahezu wertlos gewordenen Aktien. Zu den von Wefers vertretenen Gesellschaften gehörten unter anderen die Fonds der Sparkassen und Landesbanken sowie des Versicherungskonzerns Allianz.

Der Immobilienfinanzierer weist die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen habe sich stets korrekt verhalten und gehe deshalb davon aus, dass die Klagen ohne Erfolg blieben, sagte ein Sprecher der HRE.

Die HRE wird derzeit mit mehr als 100 Milliarden Euro an Hilfen künstlich am Leben gehalten. Nach einem Übernahmeangebot und einer Kapitalerhöhung hält der staatliche Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin derzeit rund 90 Prozent der HRE-Aktien.

(ddp)


 


 

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