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Faktor Altersarmut

Zeitbombe von morgen - atypische Beschäftigung

Durch Niedriglöhne, Leiharbeit sowie Teilzeit und befristete Verträge steige die Gefahr von Altersarmut, sagte der Landesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, (DGB), Matthias Jena: "Hier tickt eine Zeitbombe, deren Sprengkraft selbst die schlimmsten Ahnungen übersteigt."

Beschäftigungsverhältnisse nehmen nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bayern dramatisch zu und lassen immer mehr Menschen um ihre Existenz bangen. 

Einer aktuellen Studie des Instituts INIFES im Auftrag des DGB zufolge liegt der Anteil atypisch Beschäftigter in den Betrieben im Durchschnitt bei über 30 Prozent. Vor zehn Jahren habe die Quote noch bei etwa 20 Prozent gelegen. Meist seien die Arbeitsverhältnisse "prekär", das heißt existenzbedrohend und besonders unsicher. Betroffen sind in erster Linie Frauen, junge Menschen bis 24 Jahre sowie Ältere.

Zu atypischer Beschäftigung zählen befristete oder geringfügige Beschäftigung, Teilzeitarbeit sowie Leiharbeit und Telearbeit.

(dapd-bay)


 


 

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1 Kommentar

von Brannys
27.02.12 22:03 Uhr
Kettenreaktion

Wer seine Lehre abgeschlossen hat, der bekommt bereits einen Arbeitsvertrag auf Zeit, eine gesicherte Zukunft ist demnach gar nicht mehr gegeben. Solche Arbeitnehmer haben dann das Problem, dass sie keinen Kredit bei der Bank bekommen, kaum eine eigene Wohnung finden, geschweige bezahlen können. Wohnungseinrichtung, auch hier kaum Geld da, ebenso für ein Auto. Sie wohnen dann länger im Hotel "Mama" und sollen bald dafür zahlen, dass sie in dieser Zeit keine Kinder in die Welt setzen.

Immer mehr Bürger dieses Landes bekommen Depressionen, Burnout, Migräne, die Krankheitsfälle steigen wieder an. Viele brauchen bereits einen Zweitjob, um pro Monat über die Runden zu kommen, einige gehen der Schwarzarbeit nach. Letztlich steigt die Wirtschaftskriminalität an, weil man sich eben am Arbeitsplatz einen "Ausgleich für alles" mit nach Hause nimmt, weil es eben geht und man sich im Recht sieht. man ist verärgert über Politik und Wirtschaft und demnächst soll man bis 72 arbeiten, wobei man bereits ab 40 kaum noch Arbeit findet. Die jüngeren Bürger dieses Landes sollen die Rentenkasse auffüllen, mit was eigentlich und reicht das aus ?
Selbst bekommt man dann eine Rente auf Hartz IV-Niveau.

Riester-Rente ist für Niedrigverdiener Wirkungslos, weil man nur einzahlt, aber eben mit dem Niedriggehalt nichts zurück bekommt, wenn man es braucht. Wenn es immer mehr Bürger mit Zeitverträgen und Niedriglohn gibt, was für sie keine Zukunft hat, wie gut ist das letztlich für die Wirtschaft und für den Staat ?

 

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