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Amazon Kindle-Fire

Mit Kampfpreisen und neuen Geschäftsmodellen gegen Apple

Mit dem Kindle-Fire setzt Amazon setzt seine Mitbewerber am Tablet-Markt durch aggressive Preisgestaltung erheblich unter Druck. Einigen Expertenmeinungen zufolge erleide Amazon sogar Verluste bei jedem gekauften Gerät, wie im Wall Street Journal zu lesen war.

Die Taktik: Die niedrigen Preise durch Werbeeinschaltungen subventionieren, die Nutzer nur gegen ein monatliches Entgelt loswerden können.

"Monopolähnliche Marktanteile wie die von Apple bei Tablets sind nicht allzu lange haltbar. Jeder Newcomer ist eine Gefahr. Die Amazon-Produkte sind sehr günstig und die Ausstattung hört sich ebenfalls gut an. So toll, dass sofort alle iPad-Nutzer überlaufen, sollen die Fire-Modelle laut Fachpresse aber nicht sein. Dass Google mit dem Nexus 7 Tablet zeitgleich ebenfalls ein gut verarbeitetes Tablet zu Verlustpreisen anbietet, ist strategisch klug und erhöht den Druck auf Apple", sagt Eerik Budarz von Silvia Quandt gegenüber pressetext.

Der Preiskampf ist eröffnet

Obwohl sich die technische Ausstattung der verschiedenen Tablets nicht mehr großartig voneinander unterscheidet, sind Apples hochpreisige Geräte nach wie vor die beliebtesten Produkte am Markt. Hier greifen Amazons Dumping-Preise: Das günstigste Einsteigermodell der Fire-Produktpalette kostet lediglich 159 Euro. Apple-iPads sind unter 399 Euro nicht zu haben.
Dieser enorme Preisvorteil wird den Konkurrenten und Konsumenten zu denken geben. Eine Ersparnis von fast 250 Euro dürfte selbst für hartgesottenen Apple-Fans attraktiv wirken. Auch die teureren Fire-Modelle sind gegenüber vergleichbaren Apple-Produkten günstig.

Den „Platzhirsch“ herausgefordert

Amazon Chef Bezos hat bei der Präsentation der neuen Geräte zugegeben, dass der Konzern beim Verkauf der Hardware keinen Gewinn oder sogar Verluste machen wird. Er fügte aber hinzu, dass Amazon sein Geld mit dem Verkauf von Apps und Services über die Kindle-Plattform verdienen wolle. Schnöder Hardwareverkauf interessiert den Online-Riesen als Geschäft also wenig. Experten erwarten, dass auch Apple, das sich normalerweise notorisch weigert, seine hohen Preise anzupassen, wenigstens mit einem neuen Produkt reagieren wird. Ein kleineres iPad, das mutmaßlich auch billiger sein soll, wird noch dieses Jahr erwartet.

Quelle und weitere Informationen: Pressetext.com

(Redaktion)


 


 

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