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Anlagestrategie

Allianz-Konzern meidet Staatsanleihen

Der Versicherungskonzern Allianz hat als Konsequenz aus der europäischen Staatsschuldenkrise seine Anlagestrategie geändert. "Wir versuchen in der Neuanlage, Staatsanleihen zu vermeiden".

Das sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Diekmann dem heute erschienenen "Handelsblatt". Durch den Schuldenschnitt Griechenlands in Höhe von 107 Milliarden Euro habe sich das Anlagerisiko auch in anderen europäischen Ländern erhöht. "Der Haircut bedeutet eine fundamentale Veränderung der Risikoeinschätzung", erklärte Diekmann.

Staatsanleihen in der Eurozone seien ein Verlustgeschäft. "Daher ziehen sich alle aus europäischen Staatsanleihen zurück und gehen in Schwellenländer, in Firmenanleihen, in Infrastruktur , in Immobilien", sagte der Allianz-Chef. Deutsche Staatsanleihen seien unattraktiv, weil die Rendite unter der Inflationsrate liege. "Wir diversifizieren deshalb stark. Wir gehen in die Emerging Markets, die USA sind wieder attraktiv, und wir investieren in Infrastruktur", erklärte Diekmann.

(dapd-bay)


 


 

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