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Fördermittel

Wie stelle ich einen richtigen Fördermittel-Antrag?

Wer noch nie als Unternehmer einen Fördermittelantrag gestellt hat, stellt sich in der Regel vor, einen Bogen auszufüllen, ihn in einen Umschlag zu stecken und abzuschicken – fertig. Soweit die Theorie.

Wie weit solche Vorstellungen von der Realität entfernt sind, zeigt sich spätestens, wenn die Unterlagen auf dem Tisch liegen – und man bemerkt, dass man eigentlich keine Ahnung hat, was man damit anfangen soll. Die Fragen zu den Angaben sind allgemein und unverständlich gefasst, zahlreiche eigenhändige Anlagen, Dokumente und Berechnungen sind gefordert. Da überlegt man schon einmal, auf das Geld zu verzichten und die Arbeitszeit lieber in den Aufbau seines Startups zu investieren. Aber einmal ehrlich: Wer kann es sich schon leisten, staatliche Fördermitteil liegen zu lassen? Lesen Sie darum unsere Tipps für einen gelungenen Fördermittelantrag.

Ohne Investitionsplan kein Antrag

Jedes Fördermittel bezieht sich auf bestimmte Investitionen. Mit der Frage, was von den Fördermitteln bezahlt werden soll, beginnt jede Antragstellung. Bevor man die Unterlagen also auch nur anfasst, ist es erforderlich, einen detaillierten Investitionsplan zu erstellen. Hierbei gilt: je mehr Geld beantragt wird, desto ausführlicher muss die Planung ausfallen – wenn Sie also nicht gerade den Gründungszuschuss beantragen, können das schnell zwischen 30 und 100 Seiten werden. Aber keine Panik! Sie haben mir Ihrem Businessplan schon große Vorarbeit geleistet; ein Investitionsplan ist quasi eine “abgespeckte” Version hiervon. Eine genaue Auflistung der Punkte eines Investitionsplans sowie eine detaillierte Anleitung zur Erstellung finden Sie im ebook “TOP 150 Fördermittel und Zuschüsse” auf http://www.foerder-abc.de

Das richtige Fördermittel finden

In Deutschland stehen bis zu 900 öffentliche Förderprogramme zur Verfügung, von denen viele miteinander kombinierbar sind. Gehen Sie sicher, hieraus das richtige für sich auszuwählen. Förderdatenbanken und ebooks geben eine wertvolle erste Übersicht; echtes Profiwissen ersetzen sie nicht. Im Rahmen eines Existenzgründercoachings kann man sich als Gründer hinsichtlich geeigneter Fördermittel beraten lassen, allerdings sollte man darauf achten, nur akkreditierte und vom KfW zugelassene Berater zu konsultieren (kostenlose Beratungsanfragen lassen sich über www.foerder-abc.de/subventionen.html stellen). 

Kontakt zur Förderstelle aufnehmen

Keine Datenbank, kein Katalog und kein Berater kann Ihnen die Aktualität der recherchierten Förderprogramme und -Konditionen garantieren. Suchen Sie daher immer den telefonischen Kontakt mit der entsprechenden Förderstelle. Manche Förderprogramme sehen sogar eine Fördermittelberatung für die Antragstellung vor – informieren Sie sich hierüber im Voraus, bevor Sie sich umsonst viel Arbeit machen. Klären Sie außerdem folgende Fragen: Bin ich für das ausgewählte Programm geeignet und antragsfähig? Welche Fristen muss ich einreichen? Welche zusätzlichen Dokumente und Aufzeichnungen muss ich einreichen? Und in welcher Form (postalisch, elektronisch, persönlich) muss die Antragstellung erfolgen? Wer bereits einen kompetenten Fördermittel- oder Unternehmensberater hat, erhält von ihm alle notwendigen Informationen.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Stefan Hencke
14.11.11 13:30 Uhr
Ja aber...

Ja stimmt alles. Aber das Problem für viele Unternehmen ist, dass die Programme, z.B. bei der KFW, in Kooperation mit der Hausbank gestellt werden müssen. Das Problem ist dann, dass sich nahezu keine Bank mit diesen Programmen auskennt. Theoretisch alles bestens, praktisch mit sehr vielen Hürden verbunden....

 

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