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Datenspeicherung

Apple dementiert Vorwürfe - Bayerischer Datenschutzbeauftragter droht mit Klage

Bis Mitte letzter Woche lief bei Apple noch alles optinal. Die aktuellen Quartaslzahlen wurden bekannt gegeben. Demnach veridnete das Unternehmen sechs Milliarden Dollar Apple in den ersten 90 Tagen des Jahres. Doch jetzt ist das Unternehmen mit seiner Datenspeicherung weltweit in die Kritik geraten.

Bekannt wurde am vergangenen Donnerstag, dass das Betriebssystems iOS 4 die Bewegungen der iPhone- und iPad-Besitzer speichert. Es lässt sich somit von jedem Nutzer ein genaues Bewegungsprofil erstellen.

Die Datei, in der die Daten abgelegt werden, befindet sich auf den Smartphones. Bei jeder iTunes-Synchronisation werden die Daten auch auf den Computer übertragen. Da dies unverschlüsselt passiert, kann jeder, der Zugriff auf den PC hat, die Daten auslesen.

Apple äußert sich zu den Vorwürfen

Steve Jobs dementiert nun in einem kurzen Statement diese Vorwürfe und betont, dass die Informationen falsch seien und niemand bewacht werde.
Über die Gründe, warum iPhone und iPad die Daten speichern, kann also weiterhin nur spekuliert werden. 

Datenschutzbeauftragter droht Apple mit Klage

Der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Kranig hat Apple inzwischen mit einer Klage gedroht. Apple müsse erläutern, was mit den Geodaten der User geschehen soll. Gibt das Unternehmen bis zum 10. Mai keine ausführliche Erklärung ab, könnte ein Bußgeld in Höhe von 300.000 Euro fällig werden.

(Redaktion)


 


 

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