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Randstad Umfrage

Deutschlands Arbeitnehmer bewerten Wirtschaftslage deutlich besser als in 2009

Arbeitsklima aber dennoch nicht entspannt

Die in Deutschland beschäftigten Arbeitnehmer bewerten die aktuelle wirtschaftliche Lage ihres Arbeitgebers deutlich besser als noch im Sommer vergangenen Jahres und sehen auch deren zukünftige Entwicklung wieder optimistischer. In zwei Drittel der Unternehmen gibt es ausreichend oder sogar zu viel Arbeit für die Mitarbeiter. Dies ist das Ergebnis des Randstad Arbeitsbarometers, einer aktuellen Umfrage, die der Personaldienstleister regelmäßig durchführt.

Über die Hälfte der Beschäftigten schätzt die wirtschaftliche Lage ihres Arbeitgebers als gut ein. Das sind 21 Prozentpunkte mehr als im August 2009 und Dezember 2008. Deutlich mehr als noch im Sommer 2009 rechnen mit einer positiven Entwicklung ihres Arbeitgebers. Insgesamt sind die Mitarbeiter zufrieden damit, wie ihr Arbeitgeber die Krise meistert. Allerdings ist das Arbeitsklima (noch) nicht wieder entspannt. Die Angst vor Kündigung ist im Vergleich zum vergangenen Sommer leicht gestiegen. Dementsprechend hat die Zuversicht der Mitarbeiter, in den nächsten sechs Monaten im Falle des Jobverlusts einen neuen Arbeitgeber zu finden, abgenommen.

Allerdings stufen die Arbeitnehmer in Punkto Gehaltsverhandlungen ihre Chancen optimistischer ein als noch im Vorjahr. Das heißt: Fast zwei Drittel der Befragten (59 Prozent) rechnen mit einer Gehaltserhöhung von bis zu 5 Prozent. Falls diese aufgrund der wirtschaftlichen Situation in 2009 ausfallen sollte, hätten dafür knapp über 60 Prozent der Beschäftigten Verständnis - mehr als noch vor einem Jahr. "Neben der direkten Verbesserung der finanziellen Entlohnung, beispielsweise durch ein 13. Monatsgehalt, bessere Prämienregelungen und Gewinnbeteiligungen, spielt vor allem die Möglichkeit zur Weiterbildung unter Kostenbeteiligung der Firma eine bedeutende Rolle", sagt Randstad Unternehmenssprecherin Petra Timm.

Dagegen haben zwei Drittel der Arbeitnehmer für eine Gehaltskorrektur nach unten, um ihren Arbeitsplatz zu erhalten, überhaupt kein Verständnis. Knapp 30 Prozent der Befragten würden eine Änderung ihrer Gehaltsstruktur nicht akzeptieren. Für das laufende Jahr planen jedoch die deutschen Beschäftigten, wie auch schon im Vorjahr, sich mehr Zeit für sich und ihre Familie zu nehmen und sich bei der Arbeit weniger unter Druck setzen zu lassen.

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus einer aktuellen Umfrage im Rahmen des regelmäßig durchgeführten Randstad Arbeitsbarometers. Befragt wurden 827 in Deutschland beschäftigte Personen aus unterschiedlichen Branchen, die über 18 Jahre alt sind, mindestens 24 Stunden pro Woche bezahlter Arbeit nachgehen und nicht selbstständig sind.

(Redaktion)


 


 

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