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Atomkraftwerk Fukushima

Kleine Fortschritte im Kampf gegen eine mögliche Wasserstoffexplosion

Die Arbeiter des havarierten Atomkraftwerks Fukushima machen kleine Fortschritte im Kampf gegen eine mögliche Wasserstoffexplosion, so RP online.

Arbeiter haben begonnen Stickstoff in den Reaktor 1 einzuspeisen, um somit eine drohende Entzündung des hochexplosiven Gases zu verhindern. Der Stickstoff soll Sauerstoff verdrängen und so das Explosionsrisiko mindern.

Im Reaktor 1 des Atomkraftwerks hatte sich laut der Betreiberfirma Tepco wahrscheinlich sehr viel Wasserstoff angesammelt. Es bestand die Gefahr einer Explosion. In den kommenden Wochen soll auch Stickstoff in die Reaktoren 2 und 3 gepumpt werden, berichtet RP online.

Die japanische Regierung erwägt währenddessen eine Ausweitung des Sperrgebiets um das Atomkraftwerk, was aber nicht bedeutet, dass sich die radioaktive Belastung verstärkt habe, so Regierungssprecher Yukio Edano.

Am Mittwoch war es den Ingenieuren nach mehreren Fehlversuchen gelungen, mit Flüssigglas ein Leck abzudichten. Ein weiteres Auslaufen von verstrahltem Wasser wurde damit endlich verhindert.

Japan will nun mit einem US-Flugzeug die Strahlenbelastung über dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima prüfen. Das ferngesteuerte Flugzeug vom Typ "T-Hawk" solle vor allem im Umfeld der Wasserbecken Messungen durchführen.

(Redaktion)


 


 

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