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Aufruf zu Aktionen

ver.di fordert Tarifvertrag für Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen

Im Kampf um einen Tarifvertrag ruft die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen (WSV) morgen bundesweit zu Aktionen auf. In Bayern sind Proteste in Regensburg, Nürnberg, Aschaffenburg, Würzburg und Passau geplant.

Das teilte die Gewerkschaft ver.di heute in München mit.

Hintergrund ist die Forderung nach einem Tarifvertrag , der die Beschäftigten bei der laufenden Reform der WSV absichern soll. "Das Bundesinnenministerium verweigert sich seit langem Tarifverhandlungen", erläuterte der Vize-Landesbezirksleiter von ver.di, Norbert Flach, und drohte mit Streiks.

Im Zuge der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sollen nach den Plänen des Ministeriums noch vor der Bundestagswahl im Herbst die Verwaltungen umgebaut und Stellen gestrichen werden. Insgesamt soll von derzeit 12.000 Arbeitsplätzen etwa ein Viertel wegfallen, Ämter zusammengelegt und eine neue Generaldirektion in Bonn geschaffen werden. ver.di befürchtet "eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen".

(dapd-bay)


 


 

Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
Beschäftigten

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