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Ausbildungszahlen in der Metall- und Elektroindustrie rückläufig

Die Zahl der Ausbildungsplätze in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie geht zurück. Wie der bayerische Unternehmensverband Metall und Elektro (bayme) am Donnerstag in München mitteilte, wurden im vergangenen Jahr knapp 16 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Jahr davor.

Nach einer Blitzumfrage unter den Mitgliedsbetrieben wird es 2010 einen weiteren Rückgang um voraussichtlich zwei Prozent geben. Als Gründe nannte der Branchenverband die Wirtschaftskrise und den Mangel an geeigneten Bewerbern.

bayme-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sagte: "Die bayerische Metall- und Elektroindustrie bildet trotz der nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Situation auf hohem Niveau aus. Laut unserer Prognose werden wir 2010 über dem Niveau von 2006 liegen." Bemerkenswert sei, dass die bayerischen Metall- und Elektro-Betriebe 2009 «trotz der Jahrhundertkrise» mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt hätten als in den Jahren 2005 und 2006.

Zudem liege der Rückgang der Ausbildungsverträge nicht allein am
gesunkenen Angebot der Betriebe. Laut Umfrage mussten zehn Prozent
der Firmen ihre Ausbildungsaktivität aus Mangel an Bewerbern
zurückfahren. Nach einer in Auftrag gegeben Studie wird es laut
Brossardt im Jahr 2015 aufgrund des stetigen Bewerberrückgangs einen Mangel an 520 000 Fachkräften in der Branche geben.

(ddp)


 


 

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