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Außenhandel

Bayerns Außenhandel floriert wieder

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung exportierte die bayerische Wirtschaft im April nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von gut 11,5 Milliarden Euro, dies sind rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Hauptexportgüter waren Personenkraftwagen und Wohnmobile mit einem Wert von 2,3 Milliarden Euro und Maschinen (1,7 Milliarden Euro). Im Gegenzug wurden im April Waren im Wert von fast 10,5 Milliarden Euro nach Bayern importiert (+21,2 Prozent). Die wichtigsten Importgüter waren Erdöl und Erdgas mit 1,5 Milliarden Euro und Maschinen mit 1,0 Milliarden Euro. Von Januar bis April 2010 exportierte die bayerische Wirtschaft Güter im Wert von knapp 43,8 Milliarden Euro (+11,3 Prozent) und importierte
Güter im Wert von gut 39,7 Milliarden Euro (+11,2 Prozent).

Nach einer ungünstigen Entwicklung im letzten Jahr mit einem Rückgang gegenüber 2008 im Jahresergebnis von rund 20 Prozent bei den Ausfuhren und von gut 15 Prozent bei den Einfuhren gewinnt der Außenhandel wieder an Stärke: Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stiegen die Ausfuhren im April 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um circa 20 Prozent auf rund 11,5 Milliarden Euro. In die Länder der Europäischen Union wurden dabei Waren im Wert von gut 6,7 Milliarden Euro geliefert, dies sind rund 58 Prozent der bayerischen Exporte, darunter über 4,6 Milliarden Euro in die Euro-Länder (ca. 40 Prozent).

Der Großteil der im April exportierten Waren (10,6 Milliarden bzw. 92 Prozent) stammt aus der gewerblichen Wirtschaft, den Hauptanteil daran hatten mit rund 79 Prozent aller Ausfuhren die Fertigwaren-Enderzeugnisse (9 Milliarden Euro). Hauptexportgüter waren Personenkraftwagen und Wohnmobile (2,3 Milliarden Euro bzw. 20 Prozent) sowie Maschinen jeglicher Art (1,7 Milliarden Euro bzw. 15 Prozent). Wichtige Exportgüter waren darüber hinaus Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dgl. (842 Millionen Euro) und Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung (725 Millionen Euro).

Die Importe nach Bayern erhöhten sich im April 2010 gegenüber dem April 2009 um rund 21 Prozent auf circa 10,5 Milliarden Euro. Aus den EU-Ländern wurden Waren im Wert von gut 5,8 Milliarden Euro bezogen, dies sind 55 Prozent der Einfuhren, darunter kamen Waren im Wert von rund 3,8 Milliarden bzw. 36 Prozent aus den Euro-Ländern.

Anders als bei den Exporten spielen die Rohstoffe durch die Bedeutung von Erdöl und Erdgas (1,5 Milliarden Euro bzw. 14 Prozent) bei den Einfuhren eine wichtige Rolle. Weitere bedeutende Importgüter waren Maschinen (1 Milliarde Euro), elektronische Bauelemente (790 Millionen Euro), Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge
und dgl. (787 Millionen Euro) sowie Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung (575 Millionen Euro).

Durch das gute Aprilergebnis sind die Zuwachsraten im kumulierten Jahresergebnis der ersten vier Monate diesen Jahres sowohl bei den Exporten als auch in den Importen zweistellig: Die von Januar bis April ausgeführten Waren hatten einen Wert von rund 43,8 Milliarden Euro, dies sind circa 11 Prozent mehr als im Vergleichzeitraum 2009. Der Wert der eingeführten Waren lag bei annähernd 39,7 Milliarden Euro und damit rund 11 Prozent über dem Vorjahresstand.

(Bayerisches Landesamt für Stat)


 


 

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