06.09.2010  10:19 Uhr

Außenhandel
Bayerns Außenhandel wuchs im 1. Halbjahr um ein Sechstel

München. Exporte bei 68,6 Milliarden Euro, Importe bei 62,3 Milliarden Euro

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anhand vorläufiger Ergebnisse berichtet, stiegen die Ausfuhren Bayerns im 1. Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,4 Prozent auf über 68,559 Milliarden Euro und die Einfuhren um 17,7 Prozent auf gut 62,288 Milliarden Euro. Der größte Exportmarkt bayerischer Güter sind traditionell die Länder der Europäischen Union, Waren im Wert von knapp 40,006 Milliarden Euro (+9,8 Prozent) wurden dorthin exportiert. Der Export in die Euro-Länder lag bei gut 27,577 Milliarden Euro (+9,1 Prozent). Die Einfuhren aus den EU-Ländern lagen bei über 35,358 Milliarden Euro (+13,2 Prozent), darunter kamen Waren im Wert von fast 23,219 Milliarden Euro aus den Euro-Ländern (+11,1 Prozent).

Die wichtigsten bayerischen Exportländer im 1. Halbjahr 2010 waren die USA (6,162 Milliarden Euro), Österreich (6,145 Milliarden Euro), Italien (5,370 Milliarden Euro), China (5,360 Milliarden Euro) und Frankreich (5,211 Milliarden Euro).
Die bedeutendsten Anteile an Bayerns Importen hatten Österreich (6,614 Milliarden Euro), China (5,974 Milliarden Euro), Italien (4,537 Milliarden Euro), die Tschechische Republik (4,293 Milliarden Euro) und die USA (4,059 Milliarden Euro).

78,4 Prozent (53,745 Milliarden Euro) der aus Bayern ausgeführten Produkte waren Fertigwaren-Enderzeugnisse, darunter stellten Personenkraftwagen und Wohnmobile (13,389 Milliarden Euro) sowie Maschinen jeglicher Art (10,549 Milliarden Euro) die bedeutendsten Warenuntergruppen dar. Die wertmäßig wichtigsten Importgüter waren Erdöl und Erdgas (6,746 Milliarden Euro), Maschinen jeglicher Art (6,373 Milliarden Euro), elektronische Bauelemente (4,770 Milliarden Euro) und Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dgl. (4,433 Milliarden Euro).
Im Juni 2010 exportierte die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von über 13,052 Milliarden Euro (+26,5 Prozent) und importierte Waren im Wert von gut 11,340 Milliarden Euro (+29,6 Prozent).


 

(LfStaD)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © pixelio.de/klaas-hartz



 


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