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Sabbaticals

Raus auf Zeit

Ob für die Weltreise, zur Weiterbildung oder für die Familie – immer mehr Menschen können sich vorstellen, eine berufliche Auszeit zu nehmen. Die netbank, Hamburg, zeigt, was es bei der Vorbereitung des so genannten Sabbaticals zu beachten gilt.

Altes Konzept neu gedacht

Das Prinzip, nach dem sechs Jahre gearbeitet und im siebten geruht
werden soll, findet sich bereits im Alten Testament (3. Buch Mose, Kapitel 25). Der Name selbst geht auf das hebräische Wort "sabat" zurück, was so viel wie "loslassen, aufhören, innehalten" bedeutet. In Deutschland fand das Sabbatical erstmals im Öffentlichen Dienst Beachtung, als nach der Wiedervereinigung der entstandene Personalüberhang reguliert werden sollte. Heute kann sich mehr als jeder Dritte ein Sabbatical vorstellen, aber Experten schätzen, nur etwa 3
Prozent setzen den Wunsch in die Wirklichkeit um.

Das liegt vielleicht daran, dass nur wenige Unternehmen ein Sabbatical anbieten. In den meisten Fällen muss der Arbeitnehmer versuchen, seine Vorgesetzten zu überzeugen. Vorteile für eine Auszeit aus beruflicher Sicht sind: eine höhere Motivation und Zufriedenheit, eventuell verbesserte Sprachkenntnisse und in bestimmten Fällen ausgeprägteres Organisationstalent.

Welche Modelle gibt es zur Umsetzung?

Im Grunde gibt es drei Möglichkeiten, eine Jobpause zu realisieren. Die erste sind Arbeitszeitkonten. Darin können Überstunden und Urlaubstage innerhalb gesetzlicher Rahmenbedingungen erfasst werden, um sie dann gesammelt für das Sabbatical zu nutzen. Eine weitere Variante ist der teilweise Gehaltsverzicht: Dabei verzichtet der Arbeitnehmer für eine bestimmte Zeit im Vorfeld auf einen Teil seines Gehalts, um während der Pause weiterbezahlt zu werden. Es finden auch Kombinationen aus diesen beiden Modellen Anwendung. Die
unkomplizierteste Lösung ist sicherlich der unbezahlte Urlaub .

Was tun, wenn die Auszeit beschlossene Sache ist?

Wichtig ist, darauf zu achten, dass Sozialversicherungsbeiträge
weiterbezahlt werden und der Krankenversicherungsschutz fortbesteht.
Der Arbeitgeber kommt nur beim Zeitkonto-Modell dafür auf. Anderenfalls muss sich der Aussteiger selbst darum kümmern. Anzuraten ist ebenfalls eine dauerhafte Reisekrankenversicherung, die
einen Versicherungsschutz über die üblichen 180 Tage hinaus gewährt. Zusätzlichen Schutz bieten Haftpflicht- und Unfallversicherung.

Finanzielle Planung

Wenn es losgeht, sind Unabhängigkeit und Freiheit oberste Prinzipien. Denen muss auch die Bankverbindung gerecht werden. Ein Konto, das via Online-Banking geführt werden kann, ist dafür perfekt: Es kann überall auf der Welt für Transaktionen genutzt werden. Das hilft, den Überblick über die Finanzen zu behalten. Außerdem ist es wichtig,  darauf zu achten, dass es möglichst kostenlos ist, Bargeld weltweit abzuheben. Das funktioniert bei vielen Banken mit der Kreditkarte. Einen weiteren Vorteil bieten verzinste Konten: "Hier entfallen lästige Umbuchungen, zum Beispiel auf ein Tagesgeldkonto", sagt Peer Teske, Vorstand der netbank AG. "Wer sich für eine Auszeit entscheidet, hat in der Regel keine Lust, sich währenddessen um finanzielle Belange zu kümmern. Da muss eine einfache und komfortable Lösung wie das verzinste Onlinekonto giroLoyal her", so Teske weiter.

Gute Vorbereitung ist alles. So wird Stress im Vorfeld des Sabbaticals vermieden. Stattdessen kann der Aussteiger sich auf seine Auszeit freuen. Und dann einfach das tun, worauf er Lust und wofür er endlich genügend Zeit hat.

(netbank AG)


 


 

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