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Hamam-Badetücher – ein Wellness-Kult

Der Wellness-Boom in Deutschland ist seit vielen Jahren ungebrochen und entsprechend groß ist bei Frauen, vermehrt aber auch bei Männern, das Bedürfnis, sich individuell und stilsicher in den Spa-Oasen zu bewegen. Nicht umsonst begeben sich Haute-Couture-Designer wie Wolfgang Joop und andere in diesen Bereich, um neben Interieur-Gestaltung auch Dessins für so augenscheinlich profane Dinge wie Handtücher zu entwerfen. Der Trend ist eindeutig.

Die Tradition des Hamam-Wellness reicht mehr als 800 Jahre zurück. Untrennbar damit ist das das traditionelle Hamam-Badetuch (Pestemal) verbunden, der hauptsächlich aus Baumwolle gefertigt wird, teilweise auch mit Leinen- und Seidenanteil, was die Qualität und den Tragekomfort deutlich erhöht.

Das Hamam-Tuch – ein orientalisches Zeichen von Prestige

Allein in München gibt es gleich fünf Wellness-Adressen, wo begeisterte Hamam-Badefreunde das Erbe der Sultane antreten können: Im Hotel Atlas, im El Hamam, im Schloss Elmau, Hamam Anatolia und im Mathilden. Da im Hamam-Bad traditionell eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, würden gewöhnliche Frotee-Saunatücher die Feuchtigkeit in kürzester Zeit aufnehmen und damit schnell sehr schwer werden.

Die klassischen Hamam-Tücher hingegen sind sehr leicht und nehmen dadurch nur ein geringes Maß an Feuchtigkeit auf. Das hat den Vorteil, dass man nicht einen feuchten, schweren Umhang mit sich herumträgt; die Hamam-Tücher trocknen schnell und vermitteln dem Träger ein durchweg angenehmes Gefühl. Auch geben die herkömmlichen Pareos nicht das gleiche Tragegefühl wieder, weil sie häufig durch ihren hohen Kunststoffanteil die Hautfreundlichkeit vermissen lassen.

Kleid - Kopfschmuk - Kult!

„Hamam-Tücher haben gegenüber herkömmlichen Frottee-Handtüchern nicht nur praktische Vorzüge: Ob im Urlaub am Strand, in der Wellness-Oase oder in der Sauna: Der Träger eines Hamam-Tuches wird garantiert auffallen und wer dieses Stück uralter osmanischer Tradition bereits kennt, der weiß neben der praktischen vor allem die modische Komponente zu schätzen“, verrät die gebürtige Istanbulerin Nazan Artus, die inzwischen von Bonn aus mit artus Germany einen Online-Shop für die begehrten Unikate betreibt. Von Kindesbeinen an war sie in der Textilfabrik ihrer Eltern in Istanbul von den edelsten orientalischen Stoffen umgeben und hat sich bis heute ihre Leidenschaft für Qualität und traditionelle Herstellungsverfahren bewahrt.

Den Erfolg einer uralten Tradition neu aufleben lassen

„ Es ist neben dem klaren, klassischen Design, welches noch ein Bild vom Glanz der Sultane und deren Pracht und Vergnügen vermuten lässt, vor allem die unverwechselbare, edle Haptik, die jeden sofort in ihren Bann zieht“, schwärmt Artus. Derart hochwertig ersetzen sie im Urlaub das Strandkleid, oder auch in der Sauna den Bademantel. Vor allem bei Männern ist das klassisch als Lendenschurz getragene Hamam-Tuch ein stylischer Hingucker.

Auf der Homepage von Nazan Artus gibt es schon mal einen kleinen Überblick über die aktuellen Dessins, auf Wunsch setzt sie sich gern mit speziellen Anfragen auseinander.

(Redaktion/Edda Nebel)


 


 

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