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Rangierbahnhof

Bahn dementiert Schließung des Rangierbahnhofs in München!

Die Deutsche Bahn dementiert eine angeblich geplante Schließung des erst 1991 eröffneten Rangierbahnhofs München-Allach wegen mangelnder Auslastung. Die Münchner "tz" (Freitagausgabe) hatte berichtet, das Güteraufkommen sei durch die Wirtschaftskrise um 25 Prozent zurückgegangen.


Ein Bahn-Sprecher bestätigte auf Anfrage, dass in Folge der konjunkturellen Krise und der zurückgegangenen Nachfrage im Schienengüterverkehr "Kapazitätsanpassung nötig sind".



Dabei werde über eine "Verlagerung von Kapazitäten nach Nürnberg" nachgedacht. Eine komplette Schließung des großen und mit modernen Anlagen ausgestatteten Rangierbahnhofs in München werde es aber nicht geben, versicherte der Sprecher.

Die Bahn-Gewerkschaft GDBA kennt dem Zeitungsbericht zufolge hingegen bereits Vorlagen des Bahnvorstandes zur Schließung. Der bayerische GDBA-Geschäftsführer Paul Eichinger sagte der "tz": "Das ist ein absoluter Skandal. Hier sind 500 Arbeitsplätze in Gefahr. Außerdem wurde der Rangierbahnhof seinerzeit mit 500 Millionen Mark an Steuergeldern gebaut".

Bahn-Mitarbeiter und Betriebsräte des Rangierbahnhofs hätten bereits Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) in Briefen und Unterschriften Aktionen um Unterstützung gebeten. Eichinger sucht auch bei Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) Hilfe.

Der Bau des heute noch modernsten Rangierbahnhofs Deutschlands in
Allach war seinerzeit umstritten, weil er mitten in einem Grüngürtel
im Münchner Norden errichtet worden war. Aufgebrachte Anwohner hatten
eine Bürgerinitiative gegründet.

(Redaktion)


 


 

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