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Existenzgründer

Existenzgründer brauchen auch im Aufwind eine solide Basis

Um Existenzgründern die notwendigen Informationen zukommen zu lassen, hat die IHK München die Broschüre "Ich mache mich selbständig" neu aufgelegt. Auf 124 Seiten erfahren Existenzgründer alles Notwendige darüber, wie sie ihr Unternehmen von Anfang an auf solide Beine stellen.

Die florierende Wirtschaft bringt den Existenzgründern in Oberbayern Aufwind: Die Anzahl der Gründungen in Industrie, Handel und Dienstleistung ist nach der Statistik der IHK für München und Oberbayern im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent auf 51.017 gestiegen. „Auch im Aufschwung“, mahnt IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen, „brauchen junge Unternehmen ein solides Fundament.“

Die IHK hat deshalb die Broschüre ‚“Ich mache mich selbständig“, die auf 124 Seiten die grundlegenden Informationen für ein eigenes Unternehmen enthält, aktualisiert und neu aufgelegt. Das Kompendium für Gründer kann man auf der Website der IHK downloaden oder beim Informations- und Servicezentrum der IHK telefonisch (Tel. 089 5116-150) oder per E-Mail bestellen.

Im vergangenen Jahr haben 15.447 angehende Gründer die IHK München telefonisch oder persönlich um Rat gefragt, die Hälfte (7.724) davon waren Frauen. An den Gründerseminaren nahmen 1.777 Personen teil. Bei ihren Gründertagen zählte die IHK in 2010 insgesamt 3.057 Besucher. Eine ausführliche persönliche Beratung nutzten insgesamt 4.681 Gründer.

Häufigste Stolpersteine: Informationsdefizite und fehlender Realismus

„Informationsdefizite und fehlender Realismus sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zu einem florierenden Unternehmen“, warnt Driessen. Die Gründungsberater diagnostizieren bei rund 60 Prozent der angehenden Unternehmer, die sich persönlich beraten ließen, unrealistischen Optimismus bei den zu erwartenden Umsätzen. Auch falle es rund der Hälfte schwer, die eigene Produktidee klar zu beschreiben. Besonders Gründer, die aus der Arbeitslosigkeit kommen, haben nach Einschätzung der IHK-Berater häufig kaufmännische Defizite und die Finanzierung ihres Start-Ups oftmals nicht gründlich durchdacht.

Die Broschüre gibt auch hier Hilfestellung: Rechenbeispiele unterstützen die Gründer dabei auszurechnen, wie sie ihren Lebensunterhalt sichern können. Hier kann sie als PDF heruntergeladen werden.

(Redaktion)


 


 

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