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Bauhauptgewerbe

Auftragseingänge legten im März um fast zehn Prozent zu

Umsätze konjunkturbedingt noch deutlich unter Vorjahreswerten, Zahl der Beschäftigten nur leicht gesunken

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erwirtschafteten die Betriebe des Bauhauptgewerbes im Bayern im März 2010 einen Gesamtumsatz von 923,3 Millionen Euro. Im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres stellt dies einen um 8,5 Prozent geringeren Gesamtumsatz dar. Dagegen veränderte sich die Zahl der Beschäftigten kaum, sie lag nahezu unverändert bei 118 925 Personen
(-1,2 Prozent). Die gezahlten Bruttoentgelte verringerten sich ebenfalls nur wenig, nämlich um 2,1 Prozent. Dagegen stieg die Zahl der geleisteten Arbeitstunden um 5,3 Prozent. Der Wert der Auftragseingänge erhöhte sich sogar deutlich um 9,4 Prozent gegenüber März 2009.

923,3 Millionen Euro betrug der Gesamtumsatz aller Betriebe des bayerischen Bauhauptgewerbes im März 2010. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag der Gesamtumsatz damit um 85,3 Millionen Euro (-8,5 Prozent) niedriger als im März 2009. Im Vergleich zum Wert des Vormonats Februar 2010 lag der Umsatz im März jedoch – wohl überwiegend jahreszeitlich bedingt – um fast zwei Drittel höher (+64,0 Prozent).

Ende März 2010 waren insgesamt 118 925 Personen in den Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt. Deren Zahl hat sich somit gegenüber dem März 2009 nur um 1,2 Prozent verringert. Die Bruttoentgeltsumme belief sich auf 238,6 Millionen Euro (-2,1 Prozent). Die Zahl der insgesamt im Bauhauptgewerbe geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich um insgesamt
5,3 Prozent auf 10,8 Millionen. Dieser Anstieg ist auf deutlich vermehrte Arbeitsstunden im Bereich des Wohnungsbaus zurückzuführen (+10,8 Prozent), der 44,3 Prozent der insgesamt aufgewendeten Arbeitsstunden ausmachte. Auch im öffentlichen und Verkehrsbau, auf den 26,1 Prozent der insgesamt im März 2010 geleisteten Arbeitsstunden entfielen, gab es einen Anstieg um 9,8 Prozent. Dagegen ging die Zahl der aufgewendeten  Arbeitsstunden im gewerblichen und industriellen Bau (Anteil: 29,6 Prozent) um 5,2 Prozent zurück.

Der Gesamtwert der Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe im März 2010 – hier nur für Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten – belief sich auf 1,02 Milliarden Euro. Verglichen mit dem Auftragsvolumen im Vorjahresmonat ist dieser Wert um 9,4 Prozent gestiegen. Die deutlichste Steigerung gab es dabei im Wohnungsbau (+37,3
Prozent) und im öffentlichen Bau inkl. Verkehrsbau (+26,6 Prozent). Ein wesentlicher Rückgang (-15,4 Prozent) war dagegen im Bereich des gewerblichen und industriellen Baus zu verzeichnen. Den größten Anteil am gesamten Auftragseingang im März 2009 hatte dabei der öffentliche Bau inkl. Verkehrsbau mit 42,9 Prozent, gefolgt vom gewerblichen und industriellen Bau (35,1 Prozent). Der Wohnungsbau hatte immerhin einen Anteil von 22,0 Prozent am Auftragseingangsvolumen.

(Bayerisches Landesamt für Stat)


 


 

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