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Bauhauptgewerbe

Deutliche Steigerung der Auftragseingänge im Februar 2010

Erneut großer Umsatzrückgang in Bayern zu verzeichnen

Im Februar 2010 verbuchten die Betriebe des Bauhauptgewerbes in Bayern gegenüber dem Vorjahresmonat einen um 62,4 Prozent höheren Auftragseingang. Der Gesamtumsatz im Bauhauptgewerbe lag dagegen 20,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Gegenüber dem Jahr 2009 ist der Rückgang jedoch bereits leicht gebremst. Die gezahlten Bruttoentgelte verringerten sich um 5,6 Prozent, die geleisteten Arbeitstunden gingen um 3,9 Prozent zurück.

Der Gesamtumsatz aller Betriebe im bayerischen Bauhauptgewerbe betrug im Februar 2010 hochgerechnet 562,9 Mio. €. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung fiel dieser damit um 142,9 Mio. € (-20,2 Prozent) niedriger aus als noch im Februar 2009. Bereits damals war der Gesamtumsatz mit 21,8 Prozent ebenso deutlich gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres Februar 2008 zurückgegangen.

Der Auftragseingang im bayerischen Bauhauptgewerbe - hier nur für Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen - belief sich im Februar 2010 dagegen auf 846,9 Mio. €. Vergleicht man das Auftragsvolumen mit dem Vorjahresmonat Februar 2009, so erhöhten sich die Auftragseingänge im Februar 2010 mit 325,3 Mio. um 62,4 Prozent. Im Januar 2010 waren die Auftragseingänge noch um 19,2 Prozent geringer gegenüber dem Vorjahr ausgefallen.

Überproportional hohe Auftragszuwächse von 83,0 Prozent wurden dabei im öffentlichen Bau und Verkehrsbau verzeichnet. Bayernweit wurde in diesem Bereich der größte Anteil an Auftragseingängen verbucht. Das Auftragsvolumen stieg im Februar 2010 um 154,3 Mio. €
gegenüber dem Vorjahresmonat.

Des Weiteren waren Ende Februar insgesamt 113 554 Personen in den Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt. Deren Zahl hat sich somit gegenüber dem Februar 2009 um 1,8 Prozent verringert. Die Bruttoentgeltsumme belief sich im Februar 2010 auf 193,0 Mio. €
(-5,6 Prozent). Die Zahl der insgesamt im Bauhauptgewerbe geleisteten Arbeitsstunden verringerte sich im Februar 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,9 Prozent auf 5 425 Tsd. Dagegen stieg die Zahl der Arbeitsstunden im Wohnungsbau um 4,4 Prozent auf 2.310 Tsd. an. Die Arbeitsstunden im Wohnungsbau stellen mit 42,6 Prozent gleichzeitig den größten Anteil an den geleisteten Arbeitsstunden dar.

(Bayerisches Landesamt für Stat)


 


 

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