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"Marienhof"-Ende

Kündigungen bei Bavaria

Das Ende der ARD-Soap "Marienhof" hat nach Angaben der Bavaria Fernsehproduktion Konsequenzen für die Mitarbeiter.

Für das Unternehmen sei es nicht zuletzt auch darum gegangen, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu sichern, die sich seit Jahren für die Serie engagierten, sagte Geschäftsführer Matthias Esche am Donnerstag in München. "Es ist für uns alle sehr schmerzlich, dass jetzt mehr als 100 Kündigungen ausgesprochen werden müssen", fügte er hinzu.

"Wir, das "Marienhof"-Team und auch ich, haben uns in den vergangenen Monaten darum bemüht, die Serie zu überarbeiten, zu verbessern, zu aktualisieren, für die Serie zu werben", betonte er. Leider habe die Zeit nicht gereicht, bis diese Neuerungen sich in der schwierigen Konkurrenzsituation durchsetzen konnten. Seit mehr als 18 Jahren gehöre der "Marienhof" als fester Bestandteil zum Programm des Ersten, er sei in dieser Zeit eine der etablierten Marken der ARD geworden, sagte Esche. "Da darf es nicht verwundern, dass ich auch ganz persönlich enttäuscht bin, dass sich Das Erste gegen eine Fortsetzung des 'Marienhof' entschieden hat."

Esche fügte hinzu: "Der lange und komplexe Entscheidungsweg, bei dem auf allen Ebenen innerhalb der ARD unterschiedlichste Positionen deutlich wurden, zeigt, dass man auch anders hätte entscheiden können. Gleichwohl akzeptieren wir die Entscheidung und konzentrieren unsere Kreativität auf die Entwicklung neuer Programmideen für den ARD-Vorabend."

Die ARD hatte am Donnerstag angekündigt, dass die 1992 gestartete Daily Soap "Marienhof" im kommenden Jahr ausläuft. Letzter Drehtag wird laut Bavaria Mitte Februar 2011 sein. Die letzte Folge wird voraussichtlich Ende Mai ausgestrahlt werden.

(dapd-bay Anna Ringle-Brändli)


 


 

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