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Bayerischer Bankenfonds

Bayerischer Bankenfonds für Filmförderung um weitere zehn Jahre verlängert

Bankenfonds stärkt Wettbewerbsfähigkeit des Filmstandorts Bayern

Bei der heutigen Unterzeichnung der Verträge zur Verlängerung der Filmförderung würdigte Medienminister Siegfried Schneider das Engagement der am Bayerischen Bankenfonds (BBF) beteiligten Geldinstitute als wichtigen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit des Filmstandortes Bayern. Schneider: „Mit dem Bayerischen Bankenfonds wurde vor nun mehr 10 Jahren ein intelligentes und erfolgreiches Finanzierungsinstrument geschaffen, das heute zum Markenzeichen und Qualitätssiegel von Filmproduktionen „made in Bavaria" geworden ist. Mit der heutigen Verlängerung wird eine einzigartige Erfolgsgeschichte der Filmförderung in Bayern für weitere zehn Jahre fortgesetzt." Schneider weiter: "Der Bayerische Bankenfonds (BBF) ist ein Paradebeispiel für ein erfolgreiches kulturelles Engagement von Banken, das zugleich eine lohnende Investition in das Wirtschaftsobjekt Film und in unseren Film- und Medienstandort Bayern darstellt. Ich bin mir sicher, dass sich die Förderung großer Filmprojekte durch den Bayerischen Bankenfonds auch in den nächsten zehn Jahren in gleicher Qualität fortsetzt."

Schneider betonte anlässlich der Vertragsunterzeichnung, dass sich gerade am Bayerischen Bankenfonds sehr gut erkennen lässt, dass kultureller Anspruch und kommerzieller Erfolg kein Widerspruch sein müssen. Schneider: „ An keinem anderen Filmstandort in Deutschland ist es bisher gelungen, ein vergleichbares Finanzierunginstrument zu schaffen. Mit Hilfe des Bayerischen Bankenfonds wird der Filmstandort Bayern noch weiter ausgebaut und seine Konkurrenzfähigkeit in Deutschland gestärkt."

Der Bayerische Bankenfonds war als ergänzendes Finanzierungsinstrument zur herkömmlichen Filmförderung 2000 auf Initiative der Bayerischen Staatskanzlei von den Geldinstituten Unicredit Bank AG (damals noch HypoVereinsbank), dem Bankhaus Reuschel & Co, der Bayerischen Landesbank sowie der LfA Förderbank Bayern ins Leben gerufen worden. In den vergangenen zehn Jahren hatte der Bankenfonds insgesamt 17,7 Millionen Euro als zusätzliche Darlehen für die Produktion und den Verleih von 81 Kinofilmen zur Verfügung gestellt und war unter anderem auch an der Finanzierung vieler erfolgreicher Kassenschlager wie „Das Parfum", „Der Untergang", „Wickie und die starken Männer" oder „Luther" beteiligt. Allein im vergangenen Jahr erreichten bayerische Filme einen Umsatz von 142 Millionen Euro und lockten 23 Millionen Zuschauer ins Kino.

Die Förderung wird als bedingt rückzahlbares Darlehen mit marktüblicher Verzinsung gewährt, die Rückzahlungen fließen wieder in den Fördertopf des Bayerischen Bankenfons zurück. Nach Tilgung des Darlehens erhält der Bankenfond eine Erfolgsbeteiligung aus den Erlösen entsprechend der Beteiligung an dem Gesamtprojekt. Rückzahlungen und Erfolgsbeteiligungen stehen für weitere Filmprojekte zur Verfügung.

(bayern.de)


 


 

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