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Inflationsrate

Inflationsrate in Bayern im April bei 0,9 Prozent

Erneut starker Preisanstieg bei Heizöl und Kraftstoffen

Im Vergleich zum April des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Durchschnitt um 0,9 Prozent erhöht. Die Inflationsrate verharrt damit weiterhin auf niedrigem Niveau. Im Jahresvergleich sind insbesondere Heizöl (+ 30,0 Prozent) und Kraftstoffe (+ 14,3 Prozent) deutlich teurer geworden, bei Gas hingegen war ein Preisrückgang
von 9,0 Prozent zu verzeichnen. - Im Vormonatsvergleich hat sich der
Verbraucherpreisindex um 0,1 Prozent verringert. Saisonal bedingt sind dabei die Preise für Pauschalreisen (- 12,1 Prozent) sowie die Mieten für Ferienwohnungen und -häuser (- 14,0 Prozent) kräftig gefallen. Demgegenüber haben sich die Preise für Heizöl (+ 6,3 Prozent) und Kraftstoffe (+ 2,2) gegenüber dem Vormonat erneut erhöht. Auch Obst (+ 4,6 Prozent) war spürbar teurer als im März.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Vergleich zum Vorjahr wiederum nur moderat erhöht. So lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im April bei + 0,9 Prozent; im vorangegangenen März betrug die Inflationsrate + 1,1 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich im Vergleich zum April des Vorjahres um 1,5 Prozent erhöht. Die Entwicklung bei den einzelnen Produktgruppen verlief allerdings teilweise unterschiedlich. Während sich Fische und Fischwaren (+ 4,8 Prozent), Speisefette und -öle
(+ 6,6 Prozent) sowie Gemüse (+ 5,2 Prozent) und Obst (+ 7,4 Prozent) verteuerten, gingen die Preise für Molkereiprodukte und Eier (- 1,6 Prozent) zurück. Dabei waren besonders kräftige Preisrückgänge bei Schnitt- (- 10,9 Prozent) und Hartkäse (- 5,8 Prozent) zu beobachten;
Butter hingegen war um 17,0 Prozent teurer als im Vorjahr.

Im Energiesektor haben sich die Preise für Heizöl gegenüber dem April des Vorjahres um 30,0 Prozent erhöht. Kraftstoffe waren um 14,3 Prozent teurer als im Vorjahr. Bei Gas hingegen ergab sich binnen Jahresfrist ein Preisrückgang von 9,0 Prozent. Vergleichsweise moderat verlief die Preisentwicklung bei Strom; im Vergleich zum April des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,8 Prozent.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem April des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,5 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im April auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Fernsehgeräte (- 19,4 Prozent), Personalcomputer (- 16,0 Prozent) und Notebooks (- 14,1 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vormonatsvergleich haben sich im Gesamtdurchschnitt die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent verringert. Maßgeblich hierzu beigetragen haben die kräftigen saisonal bedingten Preisrückgänge bei Pauschalreisen (- 12,1 Prozent) sowie bei Mieten für Ferienwohnungen
und -häuser (-14,0 Prozent). Teurer als im Vormonat waren hingegen Heizöl (+ 6,3 Prozent) sowie Kraftstoffe (+ 2,2 Prozent). Aber auch die Preise für Obst (+ 4,6 Prozent) sind gegenüber März spürbar gestiegen.

(Bayerisches Landesamt für Stat)


 


 

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