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  • 09.05.2012, 08:16 Uhr
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Bayern

Auch nächste Woche Arbeitsniederlegungen nicht ausgeschlossen

Im Tarifstreit der Metall- und Elektroindustrie haben sich am Dienstag in Bayern wieder mehrere Tausend Mitarbeiter an Warnstreiks beteiligt. Knapp 8.000 Beschäftigte aus 34 Betrieben legten bis zum Nachmittag die Arbeit zeitweise nieder, wie die IG Metall mitteilte.

Den regionalen Schwerpunkt der Warnstreiks bildeten sieben Betriebe im schwäbischen Donauwörth. Dort nahmen an einer Kundgebung rund 1.800 Beschäftigte teil.

Mitarbeiter des Automobilzulieferers Bosch im mittelfränkischen Ansbach läuteten am Morgen gegen 3.30 Uhr den Warnstreiktag ein. Im Laufe des Tages beteiligten sich rund 1.000 Beschäftigte des Unternehmens. Im schwäbischen Donauwörth nahmen unter anderen Mitarbeiter der Unternehmen AGCO, Eurocopter, SPN, Fendt Caravan und Valeo an den Aktionen teil.

In Aschaffenburg, Ingolstadt und Kempten hatte die IG Metall zu Jugendwarnstreiks aufgerufen, an denen sich rund 1.600 Auszubildende beteiligten. Die Lehrlinge setzen sich für eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 65 Euro sowie eine unbefristete Übernahme nach der Ausbildung ein.

Obwohl schon für Donnerstag eine Fortsetzung der Tarifverhandlungen geplant ist, kündigte die IG Metall bereits weitere Warnstreiks und eine Protestkundgebung für Freitag in Ingolstadt an. Mitarbeiter von 14 Betrieben wollen sich an den Ausständen beteiligen. Auch für die nächste Woche schloss der IG-Metall-Sprecher eine Fortsetzung der Warnstreiks nicht aus.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 755.000 Beschäftigten der bayerischen Metallindustrie 6,5 Prozent mehr Lohn . Die Arbeitgeber bieten ein Plus von drei Prozent. Die vierte Runde der Tarifverhandlungen ist für Donnerstag in Fürstenfeldbruck geplant.

(dapd-bay)


 


 

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