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Sparkassenpräsident spricht sich gegen Verkauf der BayernLB aus

Der neue Präsident des bayerischen Sparkassenverbandes, Theo Zellner, wendet sich gegen eine Privatisierung der Landesbank BayernLB.

"Die Sparkassen brauchen weiter ein Zentralinstitut wie die BayernLB'', sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe). Eine Privatisierung der BayernLB, wie sie von Ministerpräsident Horst Seehofer gefordert wird, sei eher keine Antwort auf die Probleme. Er hält weiterhin eine Fusion mit anderen Landesbanken für denkbar, allerdings müssten sich die Institute zunächst stabilisieren. "Es nützt nichts, wenn sich zwei oder drei Schwache zusammentun, dadurch werden sie nicht stärker.''

Als Reaktion auf das BayernLB-Debakel will Zellner die Sparkassen auf ihre Rolle als Regionalbanken zurückführen. "Wir werden uns künftig auf unsere Kernaufgaben konzentrieren'', sagte Zellner. "Ich werde jede Beteiligung hinterfragen, die wir eingehen. Es darf immer nur darum gehen, was nutzt es den einzelnen Sparkassen.''

Die Sparkassen waren über ihren Dachverband bis zur Finanzkrise neben dem Freistaat zur Hälfte Eigentümer der Landesbank. Durch die
riskanten Geschäfte der BayernLB haben die Sparkassen mindestens eine Milliarde Euro verloren. Zellner löst als Präsident Siegfried Naser
ab, der wegen der Milliardenverluste gehen musste.

(ddp/poh/ton)


 


 

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