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BayernLB will «Bad Bank» derzeit nicht nutzen

Die Bayerische Landesbank (BayernLB) will derzeit die von der Bundesregierung geplante «Bad Bank» zur Auslagerung problematischer Wertpapiere nicht nutzen.

«Es ist gut, dass es die Bad-Bank-Lösung gibt. Aber wir haben unser Portfolio mit strukturierten Produkten bereits früh durch die Abschirmungsmaßnahme des Freistaats Bayern abgesichert», sagte BayernLB-Chef Michael Kemmer dem «Münchner Merkur» (Samstagausgabe). Für die BayernLB gebe es aktuell keinen Druck, schnell bei einem solchen Modell mitzumachen«. Man werde dies »in aller Ruhe prüfen«.

Kemmer äußerte sich optimistisch über die Prüfung des Geschäftsmodells der Landesbank durch die EU-Kommission. »Wir befinden uns in einem konstruktiven Dialog mit Brüssel«, sagte er. Man habe in dem Restrukturierungskonzept, das der Kommission vorgelegt wurde, deutliche Reduzierungen bei Geschäftsvolumen, Kosten und Personal geplant. »Wir glauben, dass wir schon sehr weit in der Richtung unterwegs sind, die die EU-Kommission verlangt«, betonte der Bank-Chef.

Kemmer sagte, im Rahmen des Umbaus der BayernLB, der unter anderem den Abbau von 5600 Arbeitsplätzen vorsieht, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu wollen. «Allerdings können wir sie zum jetzigen Zeitpunkt als Ultima Ratio nicht ausschließen», fügte er hinzu.

(Redaktion)


 


 

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