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Quartalsbericht

Angeschlagener Bereich Anlagenbau konnte sich verdreifachen

Die BAVARIA Industriekapital AG verzeichnet im ersten Quartal 2010 einen positiven Geschäftsverlauf. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2010 um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch das operative Ergebnis der Tochtergesellschaften stieg, somit setzte sich der seit dem zweiten Halbjahr 2009 begonnene, positive Trend fort.

Durch konsequente Kostensenkungen verbesserte sich das operative Ergebnis im Bereich Serienfertigung allein um EUR 7,6 Mio. auf EUR 4,3 Mio., während der Bereich Anlagenbau im ersten Quartal 2010 wenige Auslieferungen vornahm und somit - vergleichbar zum Vorjahr - im Ergebnis negativ war. Hier rechnet die Industrieholding aufgrund hoher geplanter Auslieferungen für den Rest des Jahres mit einem deutlichen Ergebnisanstieg.

Die Auftragslage hat sich in fast allen Unternehmen der Industriegruppe deutlich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Bei gleichzeitig niedrigeren Kostenstrukturen erwartet die Geschäftsleitung einen positiven Geschäftsverlauf für die weiteren Quartale 2010. Im Bereich Anlagenbau, der in 2009 besonders stark von der Absatzkrise betroffen war, hat sich im Vergleich zum Vorjahr der Auftragseingang sogar verdreifacht. Im Bereich Business Services führten starke Steigerungen der Materialpreise dagegen zu einer Verringerung der operativen Margen. Der Umsatz im Gesamtkonzern dürfte sich nach EUR 404 Mio. in 2009 auf mindestens EUR 500 Mio. im laufendem Jahr verbessern.

Gegenwärtig ist BAVARIA an dreizehn Gesellschaften in Europa beteiligt und beschäftigt insgesamt etwa 3.000 Mitarbeiter. Das Münchener Unternehmen befindet sich mehrheitlich in Familienbesitz und setzt bei seinen Investitionen auf einen langfristigen Zeithorizont. Die Überzeugung von der zukünftigen Ertragskraft der BAVARIA Industriekapital AG drückt sich in den 2008 und 2009 erfolgten, umfangreichen Aktienkäufen durch den Vorstand sowie in den fortgesetzten Rückkäufen eigener Aktien durch die Gesellschaft aus. Das soziale Engagement zeigt sich neben der hohen Ausbildungsquote von 6,2 Prozent allein in Deutschland darüber hinaus in einer Spende im fünfstelligen Bereich für Ashoka, einen Verein, der u.a. weltweit soziales Unternehmertum unterstützt.

(Redaktion)


 


 

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