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Ausbildung

Eine Ausbildung ist die beste Arbeitslosenversicherung

Die Wirtschaft boomt, aber nicht alle Jugendlichen finden nach Verlassen der allgemein bildenden Schule sofort einen Ausbildungsplatz. Für die Staatsregierung Grund genug, jedem Jugendlichen die „Chance Berufsausbildung zu ermöglichen.

Konkrete Maßnahmen stellten heute in Regensburg  Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber, Arbeitsstaatssekretär Markus Sackmann und Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, vor.
„"Unser Anliegen ist es, gemeinsam mit der Wirtschaft jedem jungen Menschen eine Chance auf dem Ausbildungsmarkt zu eröffnen. Wir wollen alle jungen Menschen mitnehmen, wo nötig, müssen wir ihnen unter die Arme greifen“," betonte Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber.

Über 7000 Jugendliche sind in Vorbereitungsmaßnahmen

„Absolute Priorität hat immer die unmittelbare Integration in eine Ausbildungsstelle. Nur Jugendliche ohne Ausbildungsreife sollen in Maßnahmen des Übergangssystems einmünden. Aktuell befinden sich 7.111 junge Menschen in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen, sei es besonders wichtig, dass alle Partner stetig engen Kontakt zu den Jugendlichen ohne Ausbildung halten, um ihnen ein angemessenes Angebot unterbreiten zu können. "Denn eine gute Ausbildung ist immer noch die beste Arbeitslosenversicherung“," erklärte Ralf Holtzwart.

Das Angebot muss vor Ort muss jedoch abgestimmt sein und die Jugendlichen müssen sich selbst für eine für sie geeignete Alternative entscheiden können. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Agenturen für Arbeit und der Berufsschule soll den jungen Menschen passgenaue Chancen eröffnen.

"Chance Berufsausbildung"

Unter dem Motto „Chance Berufsausbildung“ lädt die Berufsschule alle Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz ein, um ihnen Wege zur Ausbildung zu zeigen und mit ihnen die dazu erforderlichen Schritte zu besprechen.
Die Vertreter der Wirtschaft und der Agenturen für Arbeit bieten den Jugendlichen Beratungsgespräche an. Für die einen bedeutet das konkrete Ausbildungsplätze, für andere eröffnet es neue Perspektiven, sich mit Hilfe bestimmter Schritte auf eine Berufsausbildung vorzubereiten. Dazu gehören die kooperativen Angebote der Berufsvorbereitung,
wie das kooperative Berufsvorbereitungsjahr, das Berufsintegrationsjahr,
welches sich besonders an Jugendliche mit sprachlichem Förderbedarf
wendet oder auch berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit. 

Zahl der Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz rückläufig

Der gute Ausbildungsstellenmarkt zeigt sich mittlerweile erfreulich an den Schülerzahlen, die ein solches Angebot annehmen müssen: In diesem Schuljahr sind die Zahlen der Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz, die die Berufsschule im Rahmen einer Berufsvorbereitung besuchen, abermals gesunken. So ist die Zahl der Jugendlichen, die in diesem Schuljahr die Berufsschule ohne Ausbildungsstelle besuchen um 2.600 zurück gegangen, dies entspricht rund 16 Prozent. Für die positive Entwicklung am Ausbildungsstellenmarkt mitverantwortlich ist die hohe Bereitschaft vieler bayerischer Betriebe, Jugendliche mit sehr unterschiedlichen
Qualifikationen und Kompetenzen einzustellen. 

(Redaktion)


 


 

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