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Berufsunfähigkeitsvorsorge

Nur jeder Sechste ist gegen Verlust der Arbeitskraft abgesichert

Die meisten Bundesbürger unterschätzen das Risiko, berufsunfähig zu werden. Seit 2002 ist die Zahl der Versicherten mit einer Berufsunfähigkeitsvorsorge kaum gestiegen. Dies schließt die Allianz aus einer repräsentativen Studie von TNS Infratest im Auftrag mehrerer Versicherungsunternehmen.

Danach haben nur 15 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren eine oder mehrere private Berufsunfähigkeitsversicherungen. 11,1 Prozent sind mit einer Zusatzversicherung, 5,6 Prozent mit einer selbständigen Police vor den Folgen des Verlusts ihrer Arbeitskraft geschützt.

200.000 Berufsunfähige pro Jahr

Jedes Jahr werden 200.000 Erwerbstätige in Deutschland berufsunfähig. Jeder Fünfte, so das Statistische Bundesamt, scheidet vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Nicht Unfälle, sondern Krankheiten sind der häufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit, in der Hälfte der Fälle psychische Störungen und Erkrankungen des Skeletts. "Dies zeigt, dass zunehmend auch Büroberufe dieses Risiko bergen", warnt Olaf Hottinger, Leiter des Risikomanagements bei Allianz Leben.

Insbesondere ab dem Jahr 1961 Geborene sollten sich nicht auf staatliche Hilfe verlassen. Denn wer nur zwischen drei und sechs Stunden täglich arbeiten kann, erhält lediglich eine schmale staatliche Leistung von derzeit durchschnittlich 750 Euro im Monat. Arbeitnehmer, die mehr als sechs Stunden arbeiten können, gehen leer aus.

Früher Einstieg gleich mehrfach sinnvoll

Wer früh in die Berufsunfähigkeitsvorsorge einsteigt, erhält den Schutz einfacher, weil junge Leute selten Zuschläge oder Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen hinnehmen müssen. Und günstiger, weil die Prämien nach dem Alter kalkuliert werden. Ein 25-jähriger Bürokaufmann ohne Vorerkrankungen, der sich bis zum 65. Lebensjahr absichern will, zahlt für eine Allianz Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 Euro monatlich 38,50 Euro. Aber auch Ältere und Kunden mit Vorerkrankungen könnten versichert werden. "Das hängt natürlich immer vom individuellen Fall ab", sagt Olaf Hottinger.

Bürgerentlastungsgesetz bietet finanzielle Spielräume

Allianz Leben Vorstand Markus Faulhaber, verantwortlich für Privatkunden, Produktentwicklung und Controlling , sieht jetzt einen besonders günstigen Zeitpunkt in die private Berufsunfähigkeitsversicherung einzusteigen: "Das Bürgerentlastungsgesetz bietet ab Januar 2010 nahezu jedem größeren finanziellen Spielraum."

Denn dann können Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nahezu vollständig steuerlich geltend gemacht werden. Gesetzlich Versicherte sparen mehrere hundert, Privatversicherte zum Teil mehr als 1.000 Euro pro Jahr. Für viele ist deshalb der Abschluss einer BU-Versicherung ohne Zusatzaufwand möglich.

(Allianz)


 


 

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