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  • 23.05.2012, 08:37 Uhr
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  • München/Bad Gögging
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Metaller

755.000 Beschäftigte in Bayern bekommen 4,3 Prozent mehr Geld

Der Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie ist auch in Bayern beigelegt. Vertreter der Arbeitgeber und der IG Metall verständigten sich am Dienstag in Bad Gögging darauf, den in Baden-Württemberg erzielten Pilotabschluss zu übernehmen, wie beide Seiten bestätigten.

Demnach erhalten die 755.000 Metaller im Freistaat rückwirkend zum 1. Mai 4,3 Prozent mehr Geld. Neben der Lohnerhöhung sieht der für 13 Monate geltende Tarifvertrag vor, dass Ausgebildete im Grundsatz unbefristet übernommen werden. Zudem werden die Mitspracherechte der Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeit gestärkt.

Unabhängig von der Einigung in Baden-Württemberg verständigten sich die Parteien in Bayern auf einen Tarifvertrag zur Förderung leistungsschwacher Jugendlicher und einen Tarifvertrag zur Bildungsteilzeit.

Das seien "echte Meilensteine auf dem Weg zur Fachkräftesicherung in Bayern", sagte die Tarifverhandlungsführerin der Arbeitgeber, Angelique Renkhoff-Mücke.

Auch die IG Metall äußerte sich zufrieden über das Verhandlungsergebnis. Die Einigung bringe für alle Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben spürbar mehr Einkommen, deutlich oberhalb der erwarteten Preissteigerung, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler.

(dapd-bay)


 


 

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