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Beschäftigungswechsel

US-Investor übernimmt Glasfasergeschäft von Nokia Siemens Networks

Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) trennt sich von seinem Glasfaserbereich. Das Geschäft werde an den US-Investor Marlin verkauft und als neues, unabhängiges Unternehmen firmieren.

Das teilte NSN am Montag im finnischen Espoo mit. NSN wolle sich in Zukunft auf den Mobilfunk konzentrieren. Angaben zum Verkaufserlös wurden nicht gemacht.

Hauptstandort des neuen weltweit operierenden Unternehmens werde München sein, hieß es weiter. Das bisherige Managementteam bleibe im Amt, dessen Chef Herbert Merz sei als Vorstandsvorsitzender nominiert worden.

Betroffen von dem Verkauf sind der Mitteilung zufolge bis zu 1.900 Beschäftigte hauptsächlich in Deutschland, Portugal und China, die in die neue Gesellschaft wechseln sollen.

Ein Arbeitsplatzabbau sei nicht geplant, sagte Merz der Nachrichtenagentur dapd. Seinen Angaben zufolge hat NSN in Deutschland rund 700 Beschäftigte, von denen 300 in München arbeiten. Weitere größere Standorte sind Berlin und Düsseldorf.

Das Gemeinschaftsunternehmen der Finnen mit dem Münchner Industriekonzern - jahrelang ein Sorgenkind - hatte zuletzt ein Rekordquartal verzeichnet. So stieg der Umsatz von Juli bis September auf Jahressicht um drei Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, zudem arbeitete die Tochter das zweite Quartal in Folge profitabel. NSN hatte im Frühjahr angekündigt, 2.900 Stellen in Deutschland zu streichen. Die Aktivitäten sollten auf fünf Standorte konzentriert werden. Der Verkauf des Glasfaserbereichs habe damit aber nichts zu tun, sagte Merz.

(dapd-bay)


 


 

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