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Winterspiele 2018

Die Bewerberstädte im Kurzporträt

Pyeongchang ist Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018. Wir stellen die einzelnen Bewerberstädte vor.

PYEONGCHANG

Pyeongchang bewirbt sich bereits zum dritten Mal für die Olympischen Winterspiele. Für die Spiele in 2010 unterlagen die Südkoreaner Vancouver (Kanada), für 2014 zog man gegen Sotschi (Russland) den Kürzeren. Beim dritten Mal soll es endlich klappen. Einer der tatkräftigsten Unterstützer ist der IOC-Topsponsor Samsung, dessen Chef Kun Hee Lee selbst IOC-Mitglied ist. Die Südkoreaner gelten als Favorit im Rennen um die Olympischen Winterspiele 2018. Pyeongchang investiert dafür von allen drei Bewerbern auch mit Abstand am meisten Geld. Das Gesamtbudget der Bewerbung beläuft sich auf 7,83 Milliarden Dollar.

Pyeongchang hat rund 45.000 Einwohner und liegt etwa 140 Kilometer östlich von der Hauptstadt Seoul in der in der Provinz Gangwon. Das Motto von Pyeongchang lautet "New Horizons" ("Neue Horizonte").

MÜNCHEN

München hat in den letzten Wochen und Monaten kräftig aufgeholt. Bei der technischen Präsentation Mitte Mai in Lausanne zeigte sich das Bewerberteam um Präsentations-Chefin Katarina Witt von ihrer besten Seite. Das Magazin "Around the Rings" sieht München inzwischen sogar in der Favoritenstellung. Zu den Stärken der Münchner Bewerbung zählt das Konzept, welches auf vor allem auf die ökonomische Nachhaltigkeit setzt. Zudem hat München bereits Erfahrung mit der Ausrichtung von Olympischen Spielen. 1972 fanden dort die Olympischen Sommerspiele statt. Doch auch die Münchner hatten mit Problemen zu kämpfen. So schwelte ein langer Streit um die Grundstücke zu Olympia 2018. Zudem ließ die Zustimmung der Bevölkerung zu wünschen übrig. Vor wenigen Tagen aber vermeldete das Meinungsforschungsinstitut Info aus Berlin eine deutschlandweite Zustimmung von 78 Prozent für die Spiele. München hat mit 3,38 Milliarden Dollar das niedrigste Gesamtbudget.

München hat rund 1,35 Millionen Einwohner und ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Im Großraum München leben etwa 2,6 Millionen Menschen. Die Wettkampfstätten liegen in München, Garmisch-Partenkirchen, auf dem Gelände des staatlichen Gestüts Schwaiganger bei Ohlstadt sowie am Königssee. Das Motto von München lautet "Fest der Freundschaft".

ANNECY

Als Außenseiter geht der französische Bewerber Annecy ins Rennen. Die Bewerbung der Franzosen verlief holprig: Das IOC hatte das Konzept der Franzosen kritisiert, da die verschiedenen Austragungsstandorte zu weit auseinanderlagen. Die Pläne mussten überarbeitet werden, wodurch der Bewerbungsetat auf über 13 auf dann insgesamt 29,1 Millionen Euro aufgestockt werden musste. Das noch größere Problem aber ist die mangelnde Zustimmung aus der Heimat: Laut einer IOC-Umfrage im Frühjahr dieses Jahres beträgt die Zustimmung für die Austragung der Spiele in Annecy gerade einmal 51 Prozent, in Frankreich 61 Prozent. Das Gesamtbudget beläuft sich auf 4,35 Milliarden Dollar.

Annecy hat circa 150.000 Einwohner und liegt in Hochsavoyen. Die Stadt ist nur 40 Kilometer entfernt von Albertville, wo 1992 die Olympischen Winterspiele stattfanden. Das Motto der Bewerbung lautet "Snow, Ice and You" ("Schnee, Eis und Du").

(dapd-bay)


 


 

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