15.08.2011  10:49 Uhr

Bayerische Gastronomen
Biergärten verzeichnen Umsatzeinbußen von 25 Prozent

München. Bayerns Gastronomen müssen aufgrund des schlechten Wetters in diesem Sommer starke Umsatzeinbußen in Kauf nehmen.

"Die Betreiber von Biergärten sind die Hauptleidtragenden und verzeichnen Umsatzeinbußen von bis zu 25 Prozent gegenüber einem durchschnittlichen Sommer", sagte der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Ulrich Brandl, in München der Nachrichtenagentur dapd.

Einen durchschnittlichen Sommer habe es zuletzt 2009 gegeben, einen Rekordsommer 2006 während der Fußballweltmeisterschaft. "Bereits im vergangenen Jahr mussten die Biergärten Erlöseinbußen von 20 bis 30 Prozent hinnehmen", sagte Brandl. Daher kenne man solche Wetterlagen. Die Biergartenbetreiber hofften nun auf den Herbst.

Die meisten Gastronomen im Freistaat verfügten allerdings meist nicht nur über Außenbewirtung, sondern auch über Räumlichkeiten. "Daher handelt es sich oft um eine Umsatzverschiebung. Die Leute, die ausgehen wollen, die gehen auch aus und lassen sich vom Wetter nicht beirren", sagte Brandl. Existenzbedrohende Folgen habe das Wetter daher für die Gastwirte nicht.

Der Dehoga Bayern vertritt 42.000 gastronomische Betriebe mit 310.000 Beschäftigten und 13.000 Auszubildenden. Der jährliche Umsatz beläuft sich auf zwölf Milliarden Euro.


 

(dapd-bay)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © wrw / pixelio.de



 


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