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Binnenschifffahrt

2009 – kein gutes Jahr für die bayerische Binnenschifffahrt

Der Güterumschlag in den bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen war in keinem der letzten 20 Jahre so niedrig wie 2009. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, lag er nur noch bei knapp 8,5 Millionen Tonnen, dies sind 14,8 Prozent weniger als 2008.

57,2 Prozent des Umschlags entfielen auf das Maingebiet und 42,8 Prozent auf das Donaugebiet. Im Maingebiet wurden gut 4,8 Mill. Tonnen verladen (-11,9 Prozent), im Donauraum über 3,6 Mill. Tonnen (-18,3 Prozent). Die umschlagstärksten Häfen an der Donau waren Regensburg mit nahezu 1,9 Mill. Tonnen (-25,2 Prozent) und Straubing-Sand mit fast 0,5 Mill. Tonnen (+15,2 Prozent), am Main waren es Aschaffenburg mit rund 0,8 Mill. Tonnen (-10,5 Prozent) und Nürnberg mit über 0,4 Mill. Tonnen (-14,7 Prozent). Gut 2,6 Mill. Tonnen bzw. 31,0 Prozent der umgeschlagenen Güter gehörten zur Gütergruppe Steine und Erden.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, schlugen die bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg im Jahr 2009 insgesamt gut 8,468 Mill. Tonnen Güter um, dies waren 14,8 Prozent weniger als im Jahr 2008. Dies war die geringste Umschlagsmenge in den bayerischen Häfen in den letzten 20 Jahren. Der Güterumschlag im Maingebiet betrug nahezu 4,843 Mill. Tonnen (-11,9 Prozent), in den Donauhäfen lag er bei fast 3,626 Mill. Tonnen (-18,3 Prozent). Damit entfielen im Jahr 2009 57,2 Prozent des bayerischen Güterumschlags auf das Maingebiet und 42,8 Prozent auf den Donauraum. Für die Mainhäfen bedeutet die Umschlagsmenge 2009 den niedrigsten Stand seit 1990, für die Donauhäfen den fünftniedrigsten. Die umschlagsstärksten bayerischen Häfen an der Donau waren Regensburg mit gut 1,873 Mill. Tonnen(-25,2 Prozent), Straubing-Sand mit fast 493 000 Tonnen (+15,2 Prozent) und Kelheim mit rund 446 000 Tonnen (-28,0 Prozent). Am Main waren es Aschaffenburg mit annähernd 815 000 Tonnen (-10,5 Prozent), Nürnberg mit gut 441 000 Tonnen (-14,7 Prozent) und Lengfurt mit knapp 434 000 Tonnen (-22,3 Prozent). Gut 4,955 Mill. Tonnen Güter (58,5 Prozent) kamen in den bayerischen Häfen an und rund 3,513 Mill. Tonnen (41,5 Prozent) wurden von hier aus verschifft. Die größte Gütergruppe stellte auch 2009 mit 2,623 Mill. Tonnen bzw. einem Anteil von 31,0 Prozent die Gruppe der Steine und Erden; ihre Umschlagsmenge ging im Vergleich zu 2008 um
23,3 Prozent zurück. Von den Gütergruppen land-, forstwirtschaftliche und verwandte Erzeugnisse sowie andere Nahrungs- und Futtermittel zusammen wurden rund 2,689 Mill. Tonnen Güter umgeschlagen (+7,4 Prozent); der Menge nach folgten Erdöl, Mineralölerzeugnisse, Gase (0,804 Mill. Tonnen; -14,1 Prozent) und Düngemittel (0,767 Mill. Tonnen; -14,3 Prozent). Die verbleibenden knapp 1,586 Mill. Tonnen Güter entfielen auf Erze und Metallabfälle, Eisen, Stahl und NE-Metalle, feste mineralische Brennstoffe, sonstige Halb- und Fertigwaren und chemische Erzeugnisse.

(Bay. Landesamt für Statistik & Datenverarbeitung)


 


 

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