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Quartalsbericht

BMW Group erzielt deutlichen Ergebniszuwachs

Weiterhin dynamische Ergebnisentwicklung erwartet

Die BMW Group hat im ersten Quartal 2010 Umsatz, Absatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Der Konzernumsatz stieg um 8,1% auf 12.443 (Vj. 11.509) Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich auf 508 (Vj. -198) Mio. Euro, das Ergebnis nach Steuern legte auf 324 (Vj. -152) Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 449 (Vj. -55) Mio. Euro. Der Absatz der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce stieg von Januar bis März um 13,8% auf insgesamt 315.614 (277.264) Automobile.

„Die BMW Group ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wir haben unser Ergebnis im ersten Quartal deutlich gesteigert und sind auf fast allen Automobilmärkten wieder auf Wachstumskurs“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Norbert Reithofer, am Mittwoch in München. „Die BMW Group geht ihren Weg im Rahmen der Strategie Number ONE konsequent weiter“, fügte er hinzu.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Premiumautomobilen sowie des Starts der neuen BMW 5er Reihe, die ab dem zweiten Quartal für weiteren Auftrieb sorgen wird, blickt das Unternehmen mit einigem Optimismus auf die weitere Geschäftsentwicklung: „Wir rechnen auch im weiteren Jahresverlauf mit einer dynamischen Ergebnisentwicklung“, erklärte Reithofer weiter.

Reithofer: 2010 maßgeblicher Schritt in Richtung Profitabilitätsziele

Damit ist das Unternehmen auf einem guten Weg, seine Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen: „Wir streben im laufenden Geschäftsjahr ein Konzernergebnis an, das deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegt und einen sichtbaren Schritt in Richtung unserer Profitabilitätsziele 2012 darstellt“, bekräftigte Reithofer. Im Jahr 2012 strebt das Unternehmen im Automobilsegment unverändert eine EBIT- Marge von acht bis zehn Prozent an.

Im laufenden Geschäftsjahr werden attraktive Produkte sowie die allmähliche Erholung der weltweiten Konjunktur weiterhin zu steigenden Absatzzahlen bei der BMW Group beitragen: „Wir wollen 2010 der weltweit führende Premiumhersteller bleiben und unseren Absatz im soliden einstelligen Prozentbereich auf über 1,3 Mio. Fahrzeuge steigern“, unterstrich Reithofer.

EBIT im Segment Automobile im ersten Quartal bei 291 Mio. Euro

Positiv entwickelte sich im ersten Quartal das Geschäft im Segment Automobile. Das Segmentergebnis konnte angesichts der weltweit gestiegenen Absatzzahlen, eines hochwertigeren Modell-Mix sowie einer verbesserten Preisdurchsetzung deutlich gesteigert werden. So hat sich das EBIT mit 291 (Vj. -251) Mio. Euro im Vergleich zum vierten Quartal 2009 (Q4 2009: 93 Mio. Euro) mehr als verdreifacht. Das Ergebnis vor Steuern stieg auf 220 (Vj. -471) Mio. Euro, während der Umsatz im Segment Automobile um 11,1% auf 10.672 (Vj. 9.605) Mio. Euro zulegte. Der weltweite Absatz der Marke BMW erhöhte sich im ersten Quartal um 13,8% auf 265.809 (Vj. 233.498) Fahrzeuge.

BMW Motorrad verbucht im ersten Quartal Ergebnisplus

Angesichts der positiven Absatzentwicklung entgegen des weltweit insgesamt rückläufigen Markttrends konnte auch BMW Motorrad im ersten Quartal Umsatz und Ergebnis steigern. Der Umsatz erhöhte sich um 21,0% auf 351 (Vj. 290) Mio. Euro. Das EBIT stieg um 14,3% auf 32 (Vj. 28) Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 15,4% auf 30 (Vj. 26) Mio. Euro. Die Auslieferungen von Motorrädern der Marke BMW stiegen im ersten Quartal um 20,9% auf 20.840 (Vj. 17.232) Einheiten.

Ergebnis im Finanzdienstleistungsgeschäft deutlich gestiegen

Im Segment Finanzdienstleistungen hat sich die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Monate auch im ersten Quartal fortgesetzt. Der Umsatz blieb mit 4.004 (Vj. 4.003) Mio. Euro nahezu unverändert. Das Vorsteuerergebnis stieg insbesondere dank eines margenstärkeren Neugeschäfts und signifikant verbesserter Refinanzierungskosten auf 222 (Vj. 72) Mio. Euro. Das EBIT erhöhte sich auf 213 (Vj. 70) Mio. Euro.

Zahl der Mitarbeiter beläuft sich im ersten Quartal auf 95.787

Die Zahl der Beschäftigten lag im Berichtszeitraum bei 95.787 (Vj. 99.112) Mitarbeiter. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahresquartal einem Rückgang um 3,4%. Gegenüber dem Jahresende 2009 (96.230) blieb die Zahl der Mitarbeiter nahezu konstant (-0,5%).

(BMW Group)


 


 

Norbert Reithofer
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