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BMW-Manager schließt Fusion mit Daimler aus!

Der Zusammenschluss von Volkswagen und Porsche erhöht offenbar den Druck auf Daimler und BMW, stärker als bislang zu kooperieren. Wir arbeiten bereits in Teilbereichen zusammen und werden das ausbauen, sagte BMW-Einkaufsvorstand Herbert Diess der "Wirtschaftswoche". Einer Fusion der Unternehmen erteile er aber eine klare Absage. Die Welt braucht beide Marken, BMW und Daimler. Eine Fusion halte ich für ausgeschlossen, sagte Diess.

Zurzeit werde ein gutes Dutzend Teile gemeinsam mit Daimler eingekauft, und es würden immer mehr. Um Marken nicht zu beschädigen, könnten rund zehn Prozent der Teile gemeinsam beschafft werden. Die Ersparnis liege durchschnittlich bei acht bis zehn Prozent pro Teil. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Herstellern werde ausgebaut, sagte Diess.

Kritik von Zulieferern, dass der erhöhte Preisdruck sie in der Krise in existenzielle Nöte bringe, will Diess nicht gelten lassen: Wir können nicht über unsere Preise die anderen Hersteller querfinanzieren, sagte er.

Zu den Problemen von Zulieferern im Besitz von Hedgefonds sagte Diess, viele Zulieferer befänden sich nicht wegen der Krise in Schwierigkeiten, sondern weil sie zu wenig Eigenkapital haben, weil sie in den Händen von Hedgefonds sind. Er wolle nicht die Restrukturierungsleistung mancher Hedgefonds infrage stellen, sagte Diess. Aber ich sehe, dass Firmen in den Händen von Finanzinvestoren viel stärker von der Insolvenz bedroht sind. Das muss nicht so sein: Zulieferer haben tendenziell eine viel höhere Rendite als die Autohersteller."

(Redaktion)


 


 

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