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BMWi-Mittelstandstag

ZIM-gefördert, in Berlin zu sehen: Innovationen „Created in Bavaria“ auf BMWi-Mittelstandstag

Immer mehr aus dem Bundeshaushalt geförderte Mittelstandsinnovationen aus Bayern widmen sich der Gewinnung und Einsparung von Energie, Wasser und Wärme.

Einige dieser Neuentwicklungen, darunter ein intelligentes Batterieladesystem für Li-Ionen-Batterien zum Einsatz in Seniorenfahrzeugen aus Igensdorf (Fritec GmbH), gehören zu den rund 200 Umsatz, Wachstum und Arbeit versprechenden Exponaten auf dem Innovationstag Mittelstand am 17. Juni in Berlin. Veranstalter des bundesweit einzigartigen Technik-Open Air (www.zim.bmwi.de) ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), dessen Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unter Mittelständlern und industrienahen Forschungseinrichtungen mit monatlich rund 700 neuen Anträgen weiterhin hoch im Kurs steht.

Über das vor knapp zwei Jahren gestartete Programm wurden bereits Fördermittel für mehr als 6.600 Projekte mit einer Gesamtsumme von 830 Mio. Euro bewilligt. Nach Bayern gingen bis Ende März Förderzusagen in Höhe von über 95 Mio. Euro - Platz vier im Länderranking nach Baden-Württemberg, Sachsen und NRW. Mit den Geldern aus Berlin werden mit Blick auf neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen inzwischen rund 800 Forschungsprojekte teilfinanziert. So auch ein Latentspeicher zur Pufferung solarer Wärme (Holzner & Sanamij GmbH, Peißenberg), ein Walzenwindgenerator zur energetischen Nutzung von Luftströmungen (Monte Pelle GmbH, Fichtelberg) sowie als Beleg anwendungsnaher Forschungsarbeit der Uni Würzburg mit zwei Unternehmenspartnern aus Brandenburg ein pflanzenbasiertes Sensor-Überwachungssystem zur Bewässerungssteuerung in der Landwirtschaft. Auch diese Spitzenleistungen werden auf dem Mittelstandstag in Berlin ausgestellt. Die Technik-Show auf dem parkähnlichen Gelände der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungseinrichtungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) gilt als „Mekka der Innovationen“.

BMWi-Informationen zufolge sind für ZIM im Jahr 2010 insgesamt 763 Mio. € geplant. Die Bundesregierung hatte für die Jahre 2009 und 2010 im Rahmen des Konjunkturpakets II für beide Jahren die „normalen“ Haushaltsmittel um insgesamt 900 Mio. € aus dem Investitions- und Tilgungsfonds aufgestockt. Befragungen unter Unternehmen haben ergeben, dass ZIM als besonders unbürokratisch und effizient geschätzt wird. Wohl auch aus diesem Grund hatte sich die ZIM-Antragszahl im Vorjahr gegenüber 2008 auf 8.400 verdoppelt. Erste Zwischenbilanzen weisen aus: Ein Förder-Euro generiert in drei Jahren nach Projektabschluss 12 € Umsatz. Pro Projekt werden im Durchschnitt fünf Arbeitsplätze geschaffen und zehn erhalten – eine innovative Antwort auf die Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise.

(Hans-Werner Oertel)


 


 

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