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Verbesserte Bauplanung

Der Bodensee soll neu vermessen werden

Der Bodensee wird in den kommenden Jahren voraussichtlich neu vermessen. Die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee sprach sich am Dienstag für eine weitere Untersuchung aus, wie das baden-württembergische Umweltministerium mitteilte.

 Anhand der Ergebnisse lasse sich der Bau von Badestegen und Versorgungsleitungen besser planen. Zudem könnten die Daten Wissenschaftlern helfen, bessere Modelle zur künftigen Entwicklung des Bodensees zu erstellen.

Per Schallsignal

Die Messarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen, dabei werden Schallsignale ausgesendet und am Seeboden reflektiert. Ein Computer setzt die zurückkommenden Signale anschließend zu einem dreidimensionalen Bild der Unterwasserlandschaft zusammen. Ergebnisse werden für das Jahr 2015 erwartet.

Die Vermessung soll deutlich präziser sein als die bislang letzte aus den Jahren 1986 bis 1990. Die Datendichte wäre laut Umweltministerium hundert bis tausend Mal so hoch. Die Kosten werden auf 600.000 Euro geschätzt.

In der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee sind neben Baden-Württemberg auch Bayern, Österreich und die Schweizerische Eidgenossenschaft vertreten.

(dapd-bay)


 


 

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