14.02.2012  08:53 Uhr
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Brille
Tipps für den Brillenkauf

München. Wer eine neue Brille benötigt, kann inzwischen aus einer Vielzahl verschiedener Modelle wählen, die unterschiedliche Funktionen erfüllen können. Deswegen sollte zuerst die Frage beantwortet werden, wofür die Brille benötigt wird. Je nach Einsatzgebiet sind die Anforderungen an das Gestell nämlich sehr unterschiedlich:

Eine Sportbrille muss andere Eigenschaften haben, als eine Brille, die am Arbeitsplatz getragen wird. Ein guter Optiker hilft bei der Beratung und macht auf passende Modelle aufmerksam.

Damit auch wirklich eingeschätzt werden kann, ob die Brille gut aussieht und zum eigenen Stil passt, empfehlen sich Tageskontaktlinsen oder Fotos. Bei den Kontaktlinsen sollte allerdings beachtet werden, dass es nicht möglich ist, die Stärke der Sehschwäche zu ermitteln, wenn diese getragen werden - auch dann nicht, wenn man sie für den Sehtest entfernt. Deswegen sollten zwei Besuche beim Optiker eingeplant werden. Hilfreich ist außerdem eine stilsichere Begleitung, die beim Kauf beratend zur Seite steht. Brillen können Gesichter wie Make-up schmücken und kleine Unzulänglichkeiten korrigieren. Wer beispielsweise eine große Nase hat, sollte darauf achten, dass die Brille einen tief sitzenden Steg hat. Langen und schmalen Gesichtern passt eine breite und große Brille, da auf diese Weise das Gesicht aufgeteilt wird. Für runde Gesichter empfehlen sich ovale oder rechteckige Gestelle. Es ist also durchaus möglich, Brillen auch für einen optischen Vorteil zu nutzen. Die zahlreichen Formen und Farben sorgen dafür, dass Brillen nicht mehr bloße Sehhilfen sind, sondern auch ein optisches Accessoire, mit dem man die eigene Individualität unterstreichen und sich selbst ins rechte Licht rücken kann.

Auf die Gläser sollte natürlich besonderen Wert gelegt werden. Entspiegelte Gläser sind nicht nur für Autofahrer praktisch und eine leichte Tönung schont die Augen. Kunststoffgläser sind deutlich leichter und brechen weniger schnell, sind jedoch auch wesentlich anfälliger für Kratzer. Dennoch sollte gerade bei großen Brillen auf sie zurückgegriffen werden und auch Autofahrer sind bei Unfällen besser geschützt, wenn die Gläser aus Kunststoff sind.

Einen guten Augenoptiker erkennt man daran, dass die Beratung umfassend ist und ohne Zeitdruck geschieht. Gerade beim Sehtest ist es wesentlich, dass er dem Kunden genügend Zeit lässt, um die verschiedenen Seheindrücke zu vergleichen. Ist die bestellte Brille fertig, sollte der Sitz überprüft und angepasst werden. Dies sollte man selbst auch im Spiegel kontrollieren. Viele Augenoptiker bieten außerdem an, den Sitz nach zwei bis drei Wochen erneut zu prüfen. Grundsätzlich sollte ein gutes Optikergeschäft natürlich auch nach dem Kauf Serviceleistungen wie Korrigieren des Sitzes, Austauschen von Schrauben und Säubern der Brille, anbieten.


 

(Redaktion)

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