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Dringende Vereinbarungssache: Berufliche Nutzung eines privaten Smartphones

Bei der beruflichen Nutzung eines privaten Smartphone/Tablet können sich viele Fragestellungen ergeben. IT-Expterte Sascha Zöller geht hier den drängendsten Fragen auf den Grund und gibt Tipps, welche Umstände am besten vorab geklärt werden sollten.

Was passiert bei Verlust des Gerätes? Wer ersetzt das Gerät und wie sind die beruflichen Daten auf dem Gerät gegen unbefugten Zugriff geschützt? In wie weit hat ein Unternehmen Zugriff auf ein privates Gerät und kann dies administrieren?

Wer darf was beim Back-up?

Darüber hinaus muss auch die Frage nach der Back-up-Methode gestellt werden. Nutzt ein Mitarbeiter ein privates Smartphone/Tablet auch beruflich, so ist dem Mitarbeiter und der Firma daran gelegen, regelmäßig ein Back-up des Geräts zu erstellen. Hier ist Vorsicht geboten, damit nicht private Daten auf einem Firmenrechner landen oder umgekehrt - Firmendaten auf einen „privaten“ Rechner. Diese können dann theoretisch vom Unternehmen „unkontrolliert“ verändert werden. Fand umgekehrt keine Verschlüsselung der Firmendaten durch das Unternehmen statt, sind diese Daten auch für viele „unbefugte“ Personen einsehbar.

Bleibt hier zu klären, welche Vereinbarungen hier getroffen werden können, oder ob diese Risiken auch durch technische Anpassungen kontrollierbar gemacht werden können.

Wie sieht es mit der Fernwartung aus?

Modernen MDM-Systeme (Mobile Device Management Systeme) sind heute in der Lage Fernwartungen/-löschungen vorzunehmen. Im Falle eines Verlustes kann das Gerätes – sobald dieses wieder mit dem Internet verbunden ist – auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Dabei gehen zwar alle Daten auf dem Gerät verloren, aber immer noch besser als in fremde Hände zu gelangen.

Wer kommt bei Verlust des Gerätes auf?

Nun bleibt noch die Frage nach der Erstattung des Gerätes. Hier muss zwischen dem Arbeitnehmer und dem Unternehmen eine grundsätzliche Einigung im Vorfeld getroffen werden. Ob eine 100prozentige Erstattung durch das Unternehmen erfolgt, ist jedoch fraglich, da hier die private und geschäftliche Nutzung im Fokus standen.

(Sascha Zöller)


 


 

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