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Digitalisierung

Bestimmt das digitalisierte Buch die Zukunft?

Nathalie Weidenfeld verrät business-on.de, ob das digitalisierte Buch die Zukunft bestimmt.

„Ich schreibe nicht nur Bücher, ich lese auch welche und das in gebundener und digitaler Form. Vor allem wenn ich wissenschaftlich arbeite bin ich sehr dankbar, wenn ich mir zuweilen einen wichtigen Artikel oder auch ein Kapitel aus einem Buch aus dem Internet herunterladen kann. Insofern wäre es scheinheilig, öffentlich die Digitalisierung der Bücher als den Niedergang des Abendlandes zu beklagen. Was ich allerdings nicht missen möchte und der nachfolgenden Generation ans Herz legen möchte ist der unmittelbare, physische Kontakt zu Büchern. Stellen Sich sich bitte folgende Szene vor: Eine Frau betritt eine Buchhandlung, sie weiß noch nicht, welches Buch sie will, ja sogar, ob sie überhaupt eines will. Sie durchquert die Gänge wie eine Schlafende, den Blick in schweifender Konzentration auf das Regal heftend, bis sie plötzlich stehenbleibt. Schlagartig. Denn da, genau vor ihr steht es: das Buch, das ihr zuzuflüstert: „Ja, schau mich nur an, denn ich bin, was du suchst. Nimm mich in deine Hand und du wirst mich nicht mehr loslassen.“
Versuchen Sie es ruhig mal. Das Buch in ihrer nächsten Buchhandlung wartet auf Sie. Ganz bestimmt.“

Die Autorin Nathalie Weidenfeld veröffentlichte zwei Romane und ist als Dozentin an der LMU München tätig.

(Nurcan Özdemir)


 


 

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