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Bund-Länder-Anleihen

Schert Bayern aus Deutschland-Bonds aus?

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Wie bei Spiegel.de nachzulesen ist, wird sich das Bundesland Bayern aller Vorraussicht nach nicht an den geplanten gemeinsamen Anleihen von Bund und Ländern beteiligen. Entsprechend wird da Münchner Finanzministerium zitiert. Das hätte die Einführung der sogenannten Deutschland-Bonds zur Folge.

Damit wäre die im vergangenen Jahr verabredete gemeinsame Bund-Länder-Anleihe, welche bereits von der Finanzagentur in ihrem Auktionskalender für 2013 angekündigt wurde, immer unwahrscheinlicher. Auch andere große Bundesländer wie Niedersachsen hätten dem Projekt bereits eine Absage erteilt.

Für die gemeinsamen Pläne sprach vor allem das große Volumen. Aus diesem Grund fordern überwiegend finanzschwache und kleine Bundesländer Deutschland-Bonds, weil sie dadurch günstiger an Kredite kommen könnten. Finanzstarke Bundesländer wie Bayern könnten hier aus einer größeren Auswahl ihre Entscheidung treffen.

Umstritten sei zudem die Frage der Haftung. Während Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid (SPD) eine Gesamthaftung des Bundes fordere, wolle Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nur für die Bundes-Tranche bei einer gemeinsamen Anleihe haften.

In unionsgeführten Bundesländern gibt es trotz der Haltung Schäubles die Sorge, dass durch die Einführung von Deutschland-Bonds auch die Debatte über gemeinsame Anleihen der Euro-Zone befeuert werden könnte. Die Bundesregierung lehnt Euro-Bonds ab.

Quelle und weitere Informationen: spiegel.de

(Redaktion)



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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de / pixelio.de


 

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