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Bundesweiter Kongress

Zukunftsszenario: Wie wollen wir leben?

Zukunftsentwürfe für eine älter werdende Gesellschaft sind vom 3. bis 4. Juli 2013 das Thema des Kongresses der Bundeszentrale für politische Bildung in Frankfurt am Main. Dr. Eckart von Hirschhausen und Claudius Seidl sprechen in diesem Rahmen über Glücksformeln im Alter und „sexy Greise“.

Grundlegende Umstellungen stehen unserer Gesellschaft bevor: Wir bleiben immer länger jung und leben insgesamt länger. Im Jahr 2030 werden die geburtenstarken Jahrgänge ein Alter von 60 bis 70 Jahren erreicht haben. Und für das Jahr 2050 gehen die Prognosen davon aus, dass die Generation 60+ insgesamt die größte Altersgruppe bildet. Diese demographischen Veränderungen haben Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche: auf unser Zusammenleben, den Arbeitsmarkt, unsere Wohn- und Lebensmodelle.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und die Gemeinschaft Deutsche Altenhilfe (GDA) organisieren vom 3. bis 4. Juli 2013 in Frankfurt am Main den bundesweiten Kongress „Wie wollen wir leben?“. An zwei Tagen beschäftigen sich etwa 300 Interessierte aller Altersgruppen mit der Frage, wie wir schon heute mit unseren Ideen die Zukunft mitgestalten können.

Wie können wir die Zukunft unserer Gesellschaft in die Hand nehmen?

Auf dem Kongress werden Zukunftsszenarien vorgestellt, klassische und provokante Themenfelder diskutiert und die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich mit Altersbildern und Arbeitswelt, Science-Fiction und Körper sowie Wohnen und Lebensläufen der Generationen aus unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen.

Veranstaltungsorte sind das Künstlerhaus Mousonturm, das GDA Wohnstift Frankfurt am Zoo und die Naxoshalle/Theater Willy Praml. Neben prominent besetzten Podien, thematischen Foren, Gesprächsrunden sowie Theater- und Tanzworkshops kann man auch einen Alterssimulationsanzug testen und sich im Friseursalon der Generationen „auf jung“ oder „auf älter“ frisieren lassen. Zum Auftakt sprechen der Kabarettist und Autor Dr. Eckart von Hirschhausen und der Journalist Claudius Seidl (FAZ) über Glücksformeln im Alter und „sexy Greise“.

Thomas Krüger, Präsident der bpb, fasst die Ziele des Kongresses zusammen: „Wir wollen komplexe Inhalte kontrovers abbilden und diskutieren. Jung und Älter für Themen sensibilisieren. Und dazu anregen, über alle Altersgrenzen hinweg nachzudenken über das Zusammenleben heute und in Zukunft.“

Ein Kongress für Jung und Alt

Der Kongress versteht sich nicht als Fachkongress zu Themen des demografischen Wandels. Konzept und Formate sind das Ergebnis vielfältiger Diskussionen um die Frage, wie wir angesichts von Globalisierung, Beschleunigung und anderen Restriktionen, die Zukunft unserer Gesellschaft in die Hand nehmen können. Gemeinsam mit den 30 Referenten aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Medien, die sich in thematischen Foren, interaktiven Diskussionen und einer Bühnenshow austauschen, stehen die Teilnehmenden selbst im Mittelpunkt. Es sind Menschen der jüngeren und älteren Generationen, die mit ihren Ideen, Erfahrungen und Erwartungen zu Hauptakteuren der Veranstaltung werden, Zukunftsszenarien entwickeln und in Workshops neue Perspektiven auf das eigene Leben entdecken.

Für die Teilnahme an dem Kongress werden keine Gebühren erhoben. Weitere Informationen auf der Website der bpb. 

(Redaktion)


 


 

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