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Was ist Buzz-Marketing?

Täglich entstehen scheinbar neue Begriffe. Auf der Seite viral marketing blog sind wir fündig geworden: Danach ist Buzz-Marketing ein Mund-Propaganda-Marketing. Das Wort kommt von to buzz (summen, schwirren) und bewegt sich in bester Tradition des twittern (zwitschern). Willkommen im Tierreich der Neuzeit.

Buzz-Marketing wird eingesetzt, wenn z.B. ein Produkt schon vor dessen Einführung zum begehrten und viel erwarteten Must-Have aufgebaut werden soll – oder ein bestehendes Produkt schnell und glaubwürdig umpositioniert gehört. Es basiert laut viral marketing blog auf der Wirkung traditioneller Mundpropaganda, also persönlicher Empfehlungen von Person zu Person, verknüpft mit einem echten Produkterlebnis. Konkret heisst das: Beim Buzz-Marketing sprechen ausgewählte Privatpersonen mit Ihren Freunden und Kollegen in einem natürlichen, ungezwungenen Kontext über das zu bewerbende Produkt – welches sie exklusiv (ggf. für einen begrenzten Zeitraum) kostenlos erhalten.

Die Frage ist nun: Wo kommen die Quasseler her?

Sie berichten dann darüber hinaus ihrem erweiterten Bekanntenkreis per Email, diskutieren es in Internet-Foren und Blogs und führen es gegebenenfalls im Rahmen einer Inszenierung sogar grösseren Gruppen vor. Sie versuchen allerdings nicht, wie bei traditionellen „Tupperware-Parties“ das Produkt zum eigenen Vorteil zu verkaufen, sondern treten als echte Fans auf, die ihre Mitmenschen einfach mit Begeisterung anstecken wollen.

Wichtig ist die Vorauswahl der Buzz-Agenten

Interessant hierbei ist, dass durch die Auswahl der geeigneten Buzz Agenten schon eine Vor-Positionierung des Produktes stattfinden kann – durch die Bereitstellung eines neuen Autos an Trendsetter, die es vor Clubs und Strassencafes parken und dort darin gesehen werden, wird das Auto einen anderen Ruf erhalten als eines, in dem Rentner mit umhäkelter Klorolle gesichtet werden. Buzz-Agents werden demzufolge nach soziodemografischen und psychografischen Faktoren ausgesucht. Sie erhalten Produktmuster und genaue Details für die Ansprache ihrer Zielpersonen.

Was muss ein Buzz-Agent können?

Die Agenten arbeiten unentgeltlich, berichten regelmäßig über ihre Erfahrungen und äußern ihre freie Meinung. Ein Buzz-Agent kann durch diese „selbst-selektierende Ansprache“ mit eigener Überzeugungskraft die Positionierung z. B. einer Produktneueinführung richtungweisend beeinflussen.

(Redaktion/Edda Nebel)


 


 

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