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München im Carsharing-Städte-Vergleich auf Platz 5

Carsharing ist schon längt kein Trend mehr, sondern etabliert sich immer mehr als echte Alternative zum eigenen Auto. Um das statistisch zu belegen, hat der Bundesverband CarSharing e.V. mit Sitz in Berlin auch in diesem Jahr wieder einen Städtevergleich der Carsharing-Angebote gemacht.

Karlsruhe ist weiter Spitzenreiter, 20 neue Carsharing-Orte in diesem Jahr, die Carsharing-Szene entwickelt sich dynamisch. Der Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) hat aus diesem Grund erneut einen Städtevergleich der Carsharing-Angebote durchgeführt, da viele neue Angebote in den Großstädten hinzugekommen sind.

Berücksichtigt wurden hierbei Städte mit einer Einwohnerzahl über 200.000. Der Maßstab der Wertung ist das Angebot von Carsharing-Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner.Karlsruhe hat wie im Vorjahr seine Spitzenstellung eindrucksvoll bestätigt. Mit 1,93 Carsharing-Autos pro 1.000 Einwohner können die Einwohner der badischen Metropole auf ein wesentlich dichteres Carsharing-Angebot zugreifen als diejenigen in den nachfolgenden Großstädten.

Die Top 5 belegen hinter Karlsruhe Stuttgart (1,38), Köln (1,17), Düsseldorf (1,00) und München (0,87). Die Aufsteiger der letzten 12 Monate sind Stuttgart und Köln. In diesen beiden Großstädten wurden angebotsorientiert mit großen Fahrzeugzahlen neue stationsunabhängige Angebote installiert. Absteiger im Ranking sind die Metropolen Düsseldorf, München und Berlin, wo die Angebote zwar nicht abgebaut wurden, jedoch der Zuwachs vergleichsweise geringer ausfiel.

Doch womit wird der Erfolg des Karlsruher Carsharing-Angebotes erklärt? Willi Loose, Geschäftsführer des Bundesverband CarSharing e.V.: „Nach unserer Erkenntnis spielen hierbei drei Gründe eine Rolle. Erstens die kundenorientierte Angebotspolitik des Anbieters stadtmobil Karlsruhe, zweitens das enge Zusammenspiel eines vorbildlichen ÖPNV-Systems mit dem Carsharing-Angebot und drittens die günstige Stadtstruktur als relativ reicher Verwaltungs- und Dienstleistungsstandort mit einer niedrigen Arbeitslosenquote und einer dichten Bebauung der innenstadtnahen Stadtquartiere.“

 Carsharing ist kein Trend, sondern etabliert sich immer mehr als echte Alternative zum eigenen Auto. Bereits zum Ende des letzten Jahres nutzten über 453.000 Autofahrer die stationsbasierten sowie die frei im Straßenraum verfügbaren Carsharing-Angebote. Der Zuwachs neuer Teilnehmer erfolgt hauptsächlich in den Großstädten über 200.000 Einwohnern, die bereits über ein Carsharing-Angebot verfügen.

Hier treten neue Anbieter auf, in den größten Metropolen sind dies auch zunehmend die stationsunabhängigen Angebote. Auch werden neue Städte und Gemeinden erstmals mit einem – zunächst kleinen – Carsharing-Angebot erreicht. In den letzten 12 Monaten war dies beispielsweise in den Großstädten Krefeld, Moers oder Bottrop der Fall. Willi Loose: „Anfang des Jahres 2013 zählten wir 343 Städte und Gemeinden mit einem Carsharing-Angebot. Im Laufe des Jahres sind 20 weitere Städte und Gemeinden mit einem neuen Angebot hinzugekommen.“

(Redaktion)


 


 

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