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Schnee-Chaos

Winterbilanz - vor allem in Bayern große Behinderungen

Das kalte Winterwetter beschäftigt die Menschen im Freistaat weiter. Anhaltender Schneefall sorgte darüber hinaus am Dienstag für Verkehrsbehinderungen und viele Verkehrsunfälle vor allem in Ost- und Südbayern. Zwei Menschen verloren dabei ihr Leben, für viele Obdachlose sei gesorgt.

Auf der B 300 im Landkreis Aichach-Friedberg starb ein 25 Jahre alter Mann. Der Autofahrer war am Morgen auf schneebedeckter Straße ins Schleudern gekommen und mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen, wie die Polizei berichtete. Der Autofahrer verstarb noch an der Unfallstelle.

Nach einem Unfall in der Nähe von Zorneding bei München erlag eine 58 Jahre alte Frau im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Die Frau war mit ihrem Auto auf der B 304 mit einem entgegenkommenden Wagen zusammengestoßen. Insgesamt zählte die Polizei im nördlichen Oberbayern am Dienstagvormittag 77 Verkehrsunfälle. Auch auf den Autobahnen rund um München ereigneten sich mehrere Unfälle, bei denen es aber nur zu Blechschäden kam.

Die Polizei in Niederbayern registrierte in der Zeit zwischen 5.00 und 9.00 Uhr morgens 41 wetterbedingte Unfälle, bei denen 13 Menschen leicht verletzt wurden. Auf der A 3 zwischen Straubing und Bogen durchbrach ein mit Eisen beladener Sattelzug die Mittelleitplanke. Menschen wurden dabei nicht verletzt.

Mehr als 30 Verkehrsunfälle wurden der Polizei in der Oberpfalz am Dienstagvormittag gemeldet. Eine Massenkarambolage mit sieben Autos und einem Lastwagen blockierte in der Mittagszeit eine Röhre des Pfaffensteiner Autobahntunnels in Regensburg. Dort erlitten nach Polizeiangaben mehrere Menschen leichte Verletzungen.

Schneefall behindert auch Münchner Flughafen

Am Münchner Flughafen behinderte der Schneefall am Dienstagmorgen der Luftverkehr. Weil die beiden Start- und Landebahnen abwechselnd geräumt und sämtliche Maschinen vor dem Start enteist werden mussten, kam es zu Verspätungen zwischen 30 Minuten und einer Stunde bei allen Starts und Landungen.
Notschlafstellen in München

Unterdessen stellt die anhaltende Kälte immer mehr Menschen in Bayern vor Probleme. Das Münchner Sozialreferat bemüht sich nach eigenen Angaben, mit Mitarbeitern möglichst viele obdachlose Menschen im Stadtgebiet anzusprechen und zum Einzug in eine Notschlafstelle zu animieren. "Niemand muss in München auf der Straße schlafen - und niemand sollte auf der Straße schlafen", ließ Sozialreferentin Brigitte Meier mitteilen.

Auto explodiert beim Versuch den Diesel aufzutauen

Beim Versuch, eine eingefrorene Dieselleitung mit einem Fön aufzutauen, jagte im Landkreis Straubing ein Mann sein Auto in die Luft. Der 37-Jährige hatte einen eingeschalteten Heißluftfön in den Motorraum gelegt. Kurz darauf kam es zu einer Verpuffung. An dem Auto entstand der Polizei zufolge Totalschaden, auch umstehende Fahrzeuge wurden dabei demoliert. Der Mann wurde leicht verletzt.

Im unterfränkischen Großostheim verbrannten mehr als zehn Hasen, weil ihr Besitzer zum Schutz vor Kälte eine brennende Kerze in den Stall gestellt und so ein Feuer verursacht haben soll. Der Brand wurde von einem 25-köpfigen Aufgebot der örtlichen Feuerwehr gelöscht. Der Besitzer der Tiere erlitt leichte Verletzungen.

(dapd-bay)


 


 

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